Über eine Spende in Höhe von 1.070 Euro freuten sich in diesen Tagen die Schülerinnen und Schüler der AG „Asrama“ der St.-Ursula-Realschule in Attendorn.

Diese vierstellige Summe ist der Spendenerlös aus dem alljährlichen Kreativmarkt, der Mitte März zum 14. Mal in der Stadthalle Attendorn stattfand.

scheckuebergabe kreativmarkt Attendorn
1.070 Euro für die Menschen auf Sumba. Bei der Scheckübergabe durch Bürgermeister Wolfgang Hilleke (re.), Renate Klein und Marion Terschlüsen (vorne links) hatten die Schülerinnen und Schüler der AG „Asrama“ der St.-Ursula-Realschule Attendorn und Projektleiter Rudolf Schmidt (links) allen Grund zum Strahlen.

 

Bereits seit dem Jahr 2002 führen die Siebt- bis Zehntklässler der St.-Ursula-Realschule die Kinderbetreuung auf dem Kreativmarkt durch. Als Dank hierfür geht der gesamte Betrag, welcher von den Ausstellerinnen des Kreativmarktes gespendet wird, an das Missionsprojekt „Asrama berdikari“.

Der Leiter dieses Projektes und 2. Stellvertretende Schulleiter Rudolf Schmidt erklärt: „Im Rahmen der Schulprogrammarbeit entwickelte sich an unserer Schule bereits Ende der 90er Jahre der Gedanke, das Missionsprojekt „Asrama berdikari“ auf der Insel Sumba in Indonesien zu unterstützen. „Asrama berdikari“ heißt wörtlich übersetzt: „Wohnheim auf eigenen Füßen“. Durch das Sammeln von Spenden erklären sich unsere Schülerinnen und Schüler solidarisch mit ihren notleidenden Mitschülern in Indonesien und lernen Verantwortung für diese zu übernehmen. Auch dank der Spendenbereitschaft der Ausstellerinnen des Attendorner Kreativmarktes können wir unseren Mitmenschen auf Sumba ihre „Asrama berdikari” mitbauen.“

Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Attendorn, Marion Terschlüsen, und Renate Klein, die die Stadt Attendorn schon seit 14 Jahren ehrenamtlich bei der Durchführung des Attendorner Kreativmarktes unterstützt, strahlten bei der Scheckübergabe im Rathaus der Hansestadt mit den Schülern um die Wette: „Es ist immer wieder Klasse, wie uns die Realschüler beim Kreativmarkt in der Stadthalle unterstützen. Diese Spende, mit der in Indonesien viel Gutes getan werden kann, haben sich die Schüler wirklich verdient.“

Und Bürgermeister Wolfgang Hilleke ergänzte: „Ich freue mich und bin stolz, wenn sich schon junge Menschen ehrenamtlich in unserer Stadt engagieren. Ich wünsche mir, dass dieses vorbildliche Verhalten viele Nachahmer finden wird.“

Weitere informationen zum Projekt „Asrama berdikari“ gibt es auf der Homepage der Schule, http://www.st-ursula-realschule.de/asrama-berdikari

 

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here