logo - spdDie SPD fordert eine Abschaffung der Praxisgebühr. Dafür sammelten Attendorner Sozialdemokraten, Unterschriften gegen die Praxisgebühr auf dem Alten Markt in Attendorn.

Angesichts der hohen Überschüsse, die die Kassen zuletzt angehäuft hätten, sei eine Entlastung der Beitragszahlerinnen und Beitragszahler jetzt eine absolute Notwendigkeit, erklärten die SPD-Vorsitzenden Wolfgang Langenohl und Walter Sinzig an ihrem Infostand. Weit über 200 Interessierte und vor allem benachteiligte Rentner und Rentnerinnen bestätigten die Sozialdemokraten in Ihrer Meinung. Die SPD-Attendorn unterstützt die auf Bund, Land und Kommune übergreifende Meinung der SPD nachdrücklich und wies vor allem auf die große Belastung vieler Rentner mit geringen Renten durch die Praxisgebühr hin. Mit der Gebühr sei ein bürokratisches Monstrum entstanden, das in erster Linie den Verwaltungsaufwand für Ärzte und Krankenkassen erhöht habe, ohne dabei eine spürbare Lenkungswirkung zu entfalten. Daher fordert die SPD Attendorn, die SPD im Bund sowie in Nordrhein-Westfalen die Bundesregierung auf, jetzt die aktuellen Überschüsse zu nutzen, um „den Spuk zu beenden“, so Wolfgang Langenohl weiter. „Dadurch würden die Beitragszahler am effektivsten entlastet.“

Weitere Informationen unter www.spd-attendorn.de

1 Kommentar

  1. Momentan hört man es aus vieler Politiker Munde, quer durch die Parteien, dass die Praxisgebühr abgeschafft werden soll. Jetzt haben die Krankenkassen Überschüsse erwirtschaftet, auf Kosten der Beitragszahler und Leistungserbringer, doch sollte man jetzt nicht froh sein, dass die Krankenkassen mal nicht im Minus sind? Natürlich hoffe ich, dass die Krankenkassen ihrerseits verantwortungsvoll mit den Überschüssen umgehen. Die Ausgaben werden in nächster Zeit sicher nicht weniger werden. Schaut man sich einmal alleine die Zahlen an, wie viele künstliche Gelenke jedes Jahr eingesetzt werden, Tendenz weiter steigend, so sollte man meiner Meinung nach mit populistischen Äußerungen über Beitragskürzungen oder Entlastungen vorsichtig sein. Ich bin schon der Meinung, dass bei anhaltenden Überschüssen über Entlastungen nachgedacht werden muss, derzeit sollte jedoch erstmal die finanzielle Situation der KK weiter beobachtet werden.

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