Der Bodensee war das Ziel der diesjährigen Mehrtagesfahrt der CDU-Senioren-Union der Hansestadt. 48 Mitglieder machten sich früh morgens auf den Weg, um eine erste Kaffeepause am Hafen von Lindau mit dem Blick auf den See zu machen.

Das „Schwäbische Meer“ ist Deutschlands größter Binnensee, dessen einzigartige Hochgebirgskulisse von den Appenzeller Alpen, den Gipfeln des Bregenzer Waldes und der Allgäuer Alpen eingerahmt wird, wollte „erobert“ werden. Nach der kleinen Stärkung besichtigten die Attendorner die Lindauer Altstadt, bevor es weiter zum Hotel in Friedrichshafen ging, wo der Tag mit einem gemeinsamen Abendessen ausklang.

Nach einem ausgiebigen Frühstück machten sich die 48 am nächsten Morgen auf die erste Etappe der Bodenseerundfahrt. Nach einem kurzen Zwischenstopp in Meersburg fuhren sie mit der Fähre über den See nach Konstanz und von dort auf die Insel Mainau.

Hier konnten die Senioren bei einem Spaziergang über die Blumeninsel die Seele baumeln lassen und sich an der Blütenpracht erfreuen, obwohl der Besuch gerade in einer Zeit zwischen Frühlings- und Sommerblumen stattfand.

Am Nachmittag ging es dann zurück auf das Festland in Richtung Friedrichshafen, immer am Nordufer entlang mit Blick auf den See. Den letzten Zwischenstopp machte die Gruppe dann an und in der Klosterkirche Birnau. Ganz überwältigt von diesem Barockbau stimmten die Seniorinnen und Senioren spontan den Choral „Großer Gott wir loben dich“ an, sehr zur Verwunderung der anderen Besucher.

Klosterkirche Birnau - Seniorenunion Attendorn
Überwältigt waren die Attendornerinnen und Attendorner von der Pracht der barocken Klosterkirche in Birnau.

 

Der dritte Tag der Reise stand nahezu ganz im Zeichen der Schweiz. Zunächst ging es mit der Fähre an der längsten Stelle im Bodensee von Friedrichshafen nach Romanshorn und von dort nach St. Gallen. Leider hatte sich der Nebel noch nicht gelichtet, so dass das Schweizer Bergpanorama nicht bewundert werden konnte.

Nach einer Stadtführung durch die Altstadt, bei der die Gruppe auf Schritt und Tritt der großen Vergangenheit der Ostschweizer Metropole begegnete, fuhren die Attendorner weiter durch die malerischen Hügellandschaft mit ihren saftigen Weiden und Wäldern hinauf nach Appenzell, das dem würzigsten Käse der Schweiz seinen Namen gegeben hat.

Da sich inzwischen auch die Sonne wieder sehen ließ, konnte der Ortskern mit seinen bemalten Bauten aus der Zeit nach dem großen Brand von 1560 mit einer sachkundigen Führerin besichtigt werden. Auf der Rückfahrt ins Hotel besuchten die Hansestädter in Bregenz noch das Bühnenbild der diesjährigen Oper „ André Chénier“ von Umberto Giordano auf der bekannten Seebühne. Damit schloss sich die Fahrt rund um den Bodensee mit seinen großen Obstkulturen, Hopfengärten und Rebhängen.

Bregenz - Seniorenunion Attendorn
Letztes Ziel der Reise an den Bodensee war für die Mitglieder der Senioren-Union Attendorn die Seebühne in Bregenz.

 

Auf der Rückfahrt nach Attendorn machten die Seniorinnen und Senioren noch Station in Rothenburg ob der Tauber, wo sie bei strahlendem Sonnenschein bei einer Stadtführung das Mittelalter spüren konnten, bevor sie am frühen Abend wieder in der Hansestadt eintrafen.

Fotos: Ernst

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