Im Essener Katakomben-Theater fand kürzlich das diesjährige Wertungsspielen des Bläserklassen-Wettbewerbs statt, durchgeführt von der Musikschule Rhein-Ruhr in Kooperation mit der Folkwang Musikschule der Stadt Essen. Mehr als 1.100 Kinder und Jugendliche in ca. 40 Ensembles gingen an den Start, sorgfältig belauscht und kritisch bewertet von namhaften Juroren. In diesem Jahr hatte man erstmals die Veranstaltung nicht nur für reine Bläserklassen (d.h.: Blasorchester einer Jahrgangsstufe) geöffnet, sondern auch für andere Schulensembles, und so entschieden sich die Mitglieder des Orchesters der St. Ursula Realschule spontan für eine Teilnahme. Zu spielen waren laut Ausschreibung drei Stücke unterschiedlichen Charakters. Die Wahl fiel auf einen bekannten Swing-Titel („Little brown Jug“), einen amerikanischen Parademarsch und den Discopopsong „Hands up!“.

Mit der notwendigen Anspannung, aber auch einer guten Portion Zuversicht startete der Musikerbus Richtung Essen. Nach zahlreichen Gruppen- und Gesamtproben unter Leitung der beiden Musiklehrer Berthold Wurm und Stefan Weingarten wollten die jungen Künstler wissen, wo sie musikalisch stehen. Es ging nicht nur um einen Vergleich mit anderen Schul-orchestern, sondern vor allem darum, von den Fachleuten der Jury eine fundierte Stellungnahme zum Auftritt zu erhalten. Bewertet wurden dabei natürlich in erster Linie musikalische Kriterien wie Dynamik, Rhythmus, Tempo, Intonation oder Ausdruck, aber auch die Bühnenpräsenz: Disziplin, Teamgeist und Selbstmoderation.

Wie sich zeigte, war ein Vergleich der Ensembles aufgrund ihrer Unterschiedlichkeit in der instrumentalen Besetzung und der Altersstruktur kaum möglich. So ging es am Ende des Tages weniger um Platzierung als um Punkte. Und hier errangen die Attendorner Mädchen und Jungen mit 75,3 von 100 Punkten einen schönen Erfolg, was ihnen die Bemerkung auf der Urkunde eintrug: Mit sehr gutem Erfolg teilgenommen.

Für ihren Übungsfleiß und den gelungenen Auftritt bedankte sich der Schulleiter Jürgen Beckmann mit anerkennenden Worten und einem großzügigen Eisdielen-Gutschein bei seinen jungen Künstlern und beschloss Dank und Anerkennung mit einem dicken Kompliment und den Worten: „Ihr habt die SUR-Farben würdig vertreten.

Macht weiter so und dann: Auf ein Neues!“

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