Taufe Nixe - Attendorn - Biggesee - AttaniaSeit dem 3. Mai 2012 ist es offiziell: Die Region Südsauerland ist um eine Attraktion reicher. Am Abend übergab der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Attendorn-Lennestadt-Kirchhundem, Heinz-Jörg Reichmann, die „gute Nixe vom Biggesee“ der Öffentlichkeit. Bürgermeister Wolfgang Hilleke taufte sie persönlich an Bord der MS Westfalen bei einer Fahrt über den Biggesee auf den Namen „Attania“ (Betonung auf der dritten Silbe).

Gemeinsam mit rund 200 geladenen Gästen waren unter anderem der Landrat des Kreises Olpe, Frank Beckehoff, und Kreisdirektor Theo Melcher Zeugen der feierlichen Taufe. Außerdem war Ulla Staude vom Kreis Olpe mit von der Partie, die vor gut einem Jahr den Anstoß für das Projekt gegeben hatte. Die Stiftung der Sparkasse für A-L-K war als Hauptsponsor durch den Stiftungsvorstand in Person von Bernd Schablowski und Marion Schwarte vertreten.

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Ereignis von öffentlicher Bedeutung

Mit der Initiative zu dem Projekt wollten der Kreis Olpe, die Stadt Attendorn und die Stiftung einen zusätzlichen Anziehungspunkt in der Region schaffen und ein neues Wahrzeichen für das Südsauerland etablieren. Dies erfolgte in enger Zusammenarbeit mit der Regionale Südwestfalen 2013. Diese hat sich zum Ziel gesetzt, vorhandene regionale Strukturen zu stärken und auszubauen.

Ein zentrales Anliegen in dem Projekt war die unmittelbare Beteiligung der Menschen in der Region. Daher sollte auch der Name für die Nixe aus der Bevölkerung kommen. Dazu hatte die Sparkasse A-L-K einen Schülerwettbewerb ausgeschrieben. Alle vierten bis sechsten Klassen aus 30 Schulen in der Region waren aufgerufen, Vorschläge für den Namen einzureichen. Unter den 39 Einreichungen von 20 Klassen aus zehn Schulen entschied sich die Jury für den Namen „Attania“.

taufe attania - Attendorn - Biggesee
Feierlichkeiten zur Taufe von Attania, der guten Nixe vom Biggesee an Bord der MS Westfalen. Im Vordergrund die Klasse 4d der Attandarra Gemeinschaftsgrundschule, die den Namen gefunden hat. In der hinteren Reihe (v. l. n. r.) Wolfgang Hilleke, Bürgermeister der Stadt Attendorn, Der Schöpfer der Nixe Friedrich Freiburg, Der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse A-L-K Heinz-Jörg Reichmann, Landrat Frank Beckehoff, Sparkassenvorstand Bernd Schablowski und Klassenlehrerein Lydia Ewers. Im Hintergrund rechts die Nixe Attania.


Kunst und Natur im Einklang

Schöpfer der guten Nixe ist der Künstler Friedrich Freiburg aus Rönkhausen. Da auf der Insel zahlreiche, zum Teil seltene Vogelarten brüten, erfolgte der naturnahe Aufbau der Skulptur unter strengen Auflagen. Diesem Umstand ist es auch geschuldet, dass Attania erst im Herbst ihren letzten Schliff bekommen wird. Schon jetzt kann sie aber von Bord eines Schiffes oder aus der Ferne vom Ufer beobachtet werden.

Attania ist das erste Projekt der neu ausgerichteten Stiftung der Sparkasse A-L-K. Heinz-Jörg Reichmann begründete gegenüber den Gästen, warum die Wahl dafür auf die „gute Nixe“ gefallen ist: „Das Anliegen unserer Stiftung besteht darin, Projekte von besonderer Nachhaltigkeit und großer Strahlkraft für die Region zu fördern. Der große Zuspruch aus der Bevölkerung und die Anwesenheit von rund geladenen 200 Gästen belegen, dass wir die richtige Wahl getroffen haben“.

Auch Bürgermeister Wolfgang Hilleke war von Anfang an überzeugt von dem Projekt. Er sagte: „Als Kreisdirektor Theo Melcher mit diesem Anliegen an mich herangetreten ist, war ich sofort begeistert. Diese Begeisterung teilen offenbar viele Menschen in der Region. Ich bin mir daher sicher, dass Attania ihre Strahlkraft entfalten und damit zu einem würdigen Wahrzeichen für das Südsauerland werden wird.“

Die Taufe nahm Bürgermeister Hilleke in einem symbolischen Akt an Bord der MS Westfalen vor. Dabei hielt die Gesellschaft gebührenden Abstand zur Insel, um die dort brütenden Vögel nicht zu stören.

 

Die Stiftung der Sparkasse für Attendorn, Lennestadt und Kirchhundem

Die Stiftung der Sparkasse für Attendorn, Lennestadt und Kirchhun-dem hat sich zur Aufgabe gemacht, besondere Projekte in den Bereichen Kunst, Kultur, Sport und Musik zu unterstützen. Die Stiftung ver-fügt über ein Kapital von einer Million Euro. Die Erträge kommen gemäß Stiftungszweck ausschließlich förderungswürdigen Projekten und Initiativen in der Region Attendorn, Lennestadt und Kirchhundem zugute.

2 Kommentare

  1. Hallo,
    Mit Verwunderung habe ich in den letzten Tagen die Pressemitteilungen hinsichtlich der Biggeseenixe gelesen. Hier soll eine leblos rumliegende Skulptur den Tourismus fördern. Da wird Geld (leider wird nirgends erwähnt wie teuer diese Skulptur im Endeffekt war) für eine Attraktion ausgegeben von der meines Erachtens keiner einen nützlichen Mehrwert erzielt. (evtl. abgesehen von der Biggeschifffahrt die nun bei jeder Fahrt stolz verkünden können das dort vorne die berühmte Nixe liegt). Wäre es nicht sinnvoller gewesen ich hätte dieses Geld in einen Spielplatz am Biggerandweg investiert.

  2. Ich finde die Nixe schmiegt sich sehr schön in die Natur ein. Ich freue mich darüber und das Freude entsteht das lohnt sich immer. Kunst wirkt auf ihrer eigenen Ebene und davon können wir hier im Sauerland noch einiges gebrauchen.

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