Die Leiterin der Kampagne „Fairtrade Towns“, Kathrin Bremer aus Köln, hielt in diesen Tagen im Ratssaal der Hansestadt Attendorn einen Vortrag zum Thema „Fairtrade. Wirkt und bewegt“.

Rund 50 Zuhörer waren der Einladung des Arbeitskreises „Fairer Handel“ und der Stadt Attendorn zu dieser Impulsveranstaltung aus Anlass des „Minijubiläums“ 1 Jahr Fairtrade-Stadt Attendorn gefolgt.

vortrag kathrin-bremer 25-04-2012
Kathrin Bremer (Bildmitte) mit Bürgermeister Wolfgang Hilleke (r.) sowie einigen Mitgliedern des AK „Fairer Handel“ und einigen Besuchern des Vortrags.

 

Attendorns Bürgermeister Wolfgang Hilleke dankte den Fairtrade-Initiatoren in Attendorn für die bisher geleistete Arbeit. „Es reicht nicht, nur eine gute Idee zu haben. Man muss diese auch umsetzen und anschließend lebendig halten, damit sie sich in den Köpfen der Menschen festsetzt. Und das funktioniert mit dem Fairtrade-Gedanken in unserer Stadt hervorragend“, lobte Hilleke die konstruktive Zusammenarbeit zwischen dem Arbeitskreis und der Stadt Attendorn in den vergangenen Monaten. „Wir haben in Attendorn gemeinsam viel erreicht. Attendorn hat sich positiv fair-ändert.“

Nach der Begrüßung durch den Bürgermeister und einem Bericht von AK-Sprecherin Adelheid Lütteke über den fairen Gedanken in Attendorn referierte Kathrin Bremer über die Organisation und Ziele des weltweiten fairen Handels und die Arbeit von „Fairtrade Deutschland“. Während weltweit bereits über 1.000 Städte aus 24 Ländern mitmachen, wird voraussichtlich Ende 2012 die 100te Fairtrade-Stadt in Deutschland ausgezeichnet. Die Hansestadt Attendorn ist nach wie vor die einzige ausgezeichnete Fairtrade-Stadt in Südwestfalen.

Kathrin Bremer gab den Zuhörern noch einige interessante Link-Tipps mit auf den Weg. So lasse sich auf www.fairtrade-deutschland.de eine Datenbank aller fair gehandelten Produkte aufrufen. Und über www.fairtrade-code.de kann der Verbraucher nach Eingabe eines entsprechenden Codes, der mittlerweile auf vielen Fairtrade-Produkten angebracht ist, den Weg seines Produktes vom Hersteller bis zum Laden nachverfolgen.

Dem Vortrag schloss sich eine lebhafte Diskussion an, in deren Verlauf sich herausstellte, dass nicht nur die Zahl der „Mitmacher“, sondern auch das Angebot an fairen Produkten in der Hansestadt immer größer wird. So können in Attendorn neben den bewährten Produkten nun auch „faire“ Rosen und Wolle im Einzelhandel erworben werden.

Dass im nächsten Jahr die Überprüfung Attendorns als Fairtrade-Stadt ansteht, sieht Bürgermeister Wolfgang Hilleke gelassen: „Frau Bremer, Ihrem nächsten Besuch steht nichts mehr im Wege. Wir freuen uns auf Sie!“

Alle Informationen zur Kampagne Fairtrade-Town hat die Stadt Attendorn auf ihren Internetseiten http://www.attendorn.de/stadtinfo/fairtradetown/ und http://www.facebook.com/fairtradeattendorn veröffentlicht.

1 Kommentar

  1. Da darf man gratulieren, 1 Jahr Fairtrade eine großartige Leistung und wie man sieht, sie trägt Früchte. Ja, es ist mit Sicherheit harte Arbeit das ganze aufrecht zu erhalten aber durch einen guten Informationsfluss bleibt der Einzelhandel wie auch der Konsument wach und interessiert dabei! Der erste positive Schritt ist gemacht und wir sind froh wenn wir noch mehr davon hören!

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