Speyer war diesmal das Ziel der Tagesfahrt der Senioren-Union der Hansestadt, und wie es bei diesen Fahrten üblich ist, spielte auch das Wetter mit. Bei leicht diesigem Wetter machten sich am Mittwochmorgen über 40 Mitglieder auf die Fahrt in die Kaiserstadt, die sie mit Sonnenschein und blauem Himmel empfing.

Zunächst wurde das Technik-Museum besucht, wo sich besonders die Herren unter den Mitgliedern von der Fülle der Ausstellungsstücke beeindrucken ließen. Von den Anfängen der Luftfahrt bis hin zum russischen Original-Space-Shuttle Buran, über die Entwicklung der Hubschrauber bis zum größten Frachtflugzeug, der Antonov 22, von den ersten Autos und Motorrädern bis hin zu den über 20 Lokomotiven, die zum Teil noch vor wenigen Jahren ihren täglichen Dienst versahen, war alles zu sehen, was das Techniker-Herz höher schlagen ließ.

Etwas beklemmend war allerdings für alle der Besuch im Unterseeboot U-9, der Bundesmarine, in dem eine unvorstellbare Enge herrschte. Da war es auf dem Seenotkreuzer John T. Essberger oder dem Familienschiff der Kelly-Familie doch luftiger.

Nach der zweistündigen Führung dieses größten privaten Technik-Museums Europas, was allerdings wegen der vielen Ausstellungsstücke nur – wie einer der Teilnehmer treffend ausdrückte – nur ein „Schnupperkurs“ darstellte, hatten die Senioren Gelegenheit die Altstadt von Speyer mit ihren Frühlingsblumen und den blühenden Bäumen zu besuchen, bevor die Besichtigung des Doms St. Maria auf dem Programm stand, die mit einem ausführlichen und lebendig gestalteten Vortrag zur Domgeschichte begann.

Als Nächstes steht auf dem Jahresprogramm der Attendorner Senioren-Union eine mehrtägige Fahrt an den Bodensee im Mai geplant.

Foto: Ernst

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