Was für ein Theater im Haus Mutter Anna, der Hausgemeinschaft für Menschen mit Demenz. Dort wurde jetzt die Wohnküche einer Gruppe zur großen Bühne umgestaltet.

Jörg Boenig vom Sozialer Dienst sowie seine Mitarbeiterinnen Elisabeth Lüttecke, Edith Reckling, Christiane Roll und Marlene Stuff gaben sich die Ehre, ihr schauspielerisches Talent unter Beweis zu stellen. „Die Idee hatten wir spontan bei einer Kaffeepause vor rund einem Jahr“ erinnert sich Marlene Stuff. In unregelmäßigen Abständen, so wie es die Zeit erlaubte, wurde geprobt.

Jetzt endlich war es soweit und die Premiere konnte starten. Mit den beiden Stücken „Der Generationenvertrag“ und „Oma und Opa“ erfreuten sie zahlreiche Bewohner und Mitarbeiter. Die Zuschauer spendeten nicht nur Applaus, sondern gaben auch Kommentare zum Geschehen auf der Bühne ab. Das sorgte für einige ungeplante humoristische Einlagen.

In der Pause, die natürlich stilecht mit einem Glas Sekt verbracht wurde, unterhielt Elisabeth Lüttecke die Zuschauer mit ihrem Gedicht vom „Röschen mit dem Höschen“ und verteilte zum Abschluss an jeden eine Rose.

„Wir bieten Tanztee, gemeinsames Singen, Musikauftritte und vieles mehr im Haus an“, erklärt Jörg Boenig den Hintergrund der Theateraufführung. „Aber wir sind auch immer wieder offen für neue Idee, sei es durch Mitarbeiter oder Ehrenamtliche.“ Und der Erfolg gab ihnen recht. Den Bewohnern gefielt der Theaternachmittag, der sicher nochmals wiederholt wird.

Für beste Unterhaltung sorgte die Theaterpremiere im Haus Mutter Anna

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here