Am vergangenen Sonntag (26.2.2012) endete die Amtszeit zweier Presbyter der evangelischen Kirchengemeinde der Hansestadt. In einem Festgottesdienst, dessen musikalische Begleitung in den Händen von Organist Manfred Gogolla und dem Posaunenchor der Gemeinde unter der Leitung von Stefan Köhler lag, wurden, bevor die Mitglieder des neuen Presbyteriums eingeführt und die Wiedergewählten an ihr Gelöbnis erinnert wurden, Karl-Hermann Ernst und Lars Kirchhoff vor der Gemeinde verabschiedet.

Der bisherige Vorsitzende des Presbyteriums, Wolfgang Dröpper, erinnerte in seinen Dankesworten daran, dass Lars Kirchoff acht Jahre im Leitungsgremium der Gemeinde tätig war. Er habe sich in unterschiedlichsten Bereichen des Gemeindelebens engagiert: im Kindergartenfachausschuss, als Mitglied der Kreissynode, zudem habe er die Moderation der „Arbeitsgruppe Gemeindekonzeption“ übernommen, die er dankenswerterweise auch nach seinem Ausscheiden aus dem Presbyterium weiterführen werde. Sein besonders Anliegen ist ihm nach wie vor der Gemeindeteil Ihnetal, wo er viele persönliche Kontakte geknüpft habe und weiterhin die ehrenamtliche Küsterarbeit an und in der Friedenskirche ausüben werde.

Verabschiedung Presbyter - Attendorn
Noch-Vorsitzender Wolfgang Dröpper (links) verabschiedete Lars Kirchhoff (rechts) und Karl-Hermann Ernst aus Presbyterium der evangelischen Kirchengemeinde Attendorn.

Foto: khe

Karl-Hermann Ernst gab mit dem 26. Februar 2012 nach 40 Jahren seine nur von einer kurzen Auszeit unterbrochenen Amtszeit als Presbyter auf. Er habe, so Wolfgang Dröpper, bereits nach vier Jahren im Leitungsgremium 1976 das Amt des Kirchmeisters mit seiner besonderen Verantwortung für die Gebäude und die Finanzen der Gemeinde übernommen, das er bis 1988 inne gehabt habe. Seit 1990 sei er nach der Teilung des Amtes in Bau- und Finanzkirchmeister für die Finanzen zuständig gewesen. Er habe überdies unter anderem, wie Lars Kirchhoff, viele Jahre auch als Mitglied der Kreissynode des Kirchenkreises Lüdenscheid-Plettenberg und dessen Vorgänger, dem Kirchenkreis Plettenberg, sowie Mitglied des kreiskirchlichen Rechnungsprüfungsausschusses gewirkt. Außerdem habe er dem ökumenischen Arbeitskreis in Attendorn angehört.

Ganz besonders habe ihm, der in der Attendorner Kernstadt wohnt, der Gemeindebezirk Helden am Herzen gelegen, sodass er viele Jahre vorwiegend den Gottesdienst dort besuchte und so die kleine Schar der Evangelischen im Repetal unterstützte.

Mit Karl-Hermann Ernst verlasse das Presbyterium ein Mensch, so Dröpper, der die Geschicke der Gemeinde über viele Jahrzehnte entscheidend mitgestaltet habe, der sich – getragen von seinem Glauben – voll und ganz für die Evangelischen in Attendorn engagiert habe und auf dessen Wissen über die Geschichte und Gegenwart der Kirchengemeinde diese auch in Zukunft weiterhin gerne zurückgreifen werde.

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