die-welt-in-tüten - Südsauerlandmuseum AttendornDas Südsauerlandmuseum lädt am Sonntag 26.02.2012 , um 11:00 Uhr zur Eröffnung einer neuen Sonderausstellung mit dem Titel „Die Welt in Tüten“.

Ulla Staude präsentiert vom 26.Februar bis zum 06. Mai die schönsten Tragetaschen aus aller Welt.

Seit 23 Jahren ist Ulla Staude neben ihrer Arbeit als Touristikerin im Kreis Olpe von einer großen Leidenschaft beseelt. Und dabei stehen Leinen und Papier sowie Stoff im Mittelpunkt. Ulla Staude sammelt touristische Tragetaschen.

Mittlerweile sind es 6500 Exemplare aus aller Herren Länder. Die exklusivsten und attraktivsten 200 Exemplare hat die Olperin ausgesucht, um sie jetzt in einer sehenswerten Ausstellung in Attendorn zu präsentieren.

Die Sammelleidenschaft hat den touristischen Wirbelwind bereits 1986 gepackt. Damals war sie zum ersten Mal als Vertreterin des Fremdenverkehrs im Südsauerland auf der weltweit größten Touristikmesse der ITB in Berlin. Dabei hat sie ihre „Welt in Tüten“ entdeckt, und ging seit dem weit vor Öffnung der Messehallen Jahr für Jahr auf die Pirsch:
„Jedes Land präsentiert sich doch nicht nur auf den Messeständen, durch Folklore, Broschüren und andere Attraktionen. Die jeweiligen Tüten, die für den Transport des Informationsmaterials bestimmt sind, sind doch ebenfalls ein Abbild des betreffenden Landes.“

Tüten von fünf Kontinenten sind vertreten. Sie kommen aufwändig bedruckt -aus Zwergstaaten wie St. Kittis, Papua Neuguinea- oder in den bunten Farben Indiens daher. Einige Tüten haben sogar die Länder, aus denen sie kommen überlebt. So befinden sich unter den Schätzen von Ulla Staude auch Weichraumcontainer, wie die Tüte im der DDR Amtsdeutsch hieß, oder Exemplare aus dem ehemaligen Jugoslawien oder der früheren Kronkolonie Hongkong.

Da spielt es keine Rolle, ob die kleinen Kunstwerke aus handgeschöpftem Papier, Jute, Plastik oder Leinen sind; ob sie Sackerl, bag oder Tüten genannt werden. Ulla Staudes „Welt in Tüten“ verspricht einen spannenden Ausflug und eine Reise um die Welt in weniger als 80 Tagen.

  • Begrüßung: Monika Löcken, Museumsleiterin
  • Einführung: Werner Riedel, Redakteur
  • Die Veranstaltung wird musikalisch begleitet.

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