14.02.2012 Leverkusen, BayArena – Champions League Achtelfinale: Bayer Leverkusen – FC Barcelona

Am Spielfeldrand unter den Pressefotografen der Attendorner Markus Dietrich. Seine Aufgabe: Gute Schnappschüsse vom Spielverlauf und das ist ihm gelungen.

Der FC Barcelona um Weltstar Lionel Messi siegte im Champions League Spiel gegen Bayer Leverkusen klar mit 3:1.

Weitere Fotos vom Spiel finden Sie auf der Webseite von Markus Dietrich unter www.sportfoto.biz

Einen ausführlichen Bericht über das Spiel finden Sie u.a. hier »

Aktuelles aus  der Champions-League:

  • Kult-Fan der Reds: "Wir lieben Jürgen, aber er muss liefern" 16. Februar 2019

    „WE ARE LIVERPOOL“ steht in großen, weißen Buchstaben auf seinem T-Shirt. Akkurat ist es in die Jeans gesteckt. Seine schwarzen, leicht ausgedünnten Haare sind mit Gel fein nach hinten gekämmt.

    „Fragt mich über Liverpool, was ihr wollt. Ich kann euch alles sagen“, sagt Paul Micheal Tremarco zu den SPORT1-Reportern, verschränkt seine Arme und legt sie auf den Stehtisch. (Champions-League-Achtelfinale: FC Liverpool – FC Bayern am Di. ab 21 Uhr im LIVETICKER)

    Der 51-Jährige liebt den FC Liverpool nicht nur. Er lebt ihn. Tremarco ist Kult-Fan der Reds und betreibt nur 300 Meter neben der Heimspielstätte seines Herzens-Vereins den Pub „The Arkles“. Er ist der Geschäftsführer des Ladens. Die Fans kennen ihn und er kennt sie.

    Tremarco ist in Liverpool aufgewachsen. Sein Großvater stammt aus Italien. Seine Stammkundschaft kennt er allesamt mit Vornamen. An diesem Abend sind allerdings nur wenige Gäste da. Es ist ein Werktag. Es geht gemächlich zu. Tremarco nutzt die Zeit, um durchzuatmen.

    Liverpool-Fan seit 40 Jahren

    Seit 40 Jahren besitzt er als eingefleischter Anhänger insgesamt drei Dauerkarten auf der „Sir Kenny Dalglish“ Tribüne – für sich und seine Familie. Seit 10 Jahren führt er seinen Pub an der Anfield Road, welcher Platz für über 300 Leute bietet. Eine verhältnismäßig große, aber saubere Kneipe. An den Wänden hängen vereinzelt Bilder aus den ruhmreichen Liverpooler Zeiten. Sitzplätze sind mit Stoff überzogen. Es riecht nach Kneipe. „Bei Heimspielen ist die Bude voll. Dann stehen alle und feiern friedlich miteinander“, sagt Tremarco.

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    Vor Anpfiff sind sowohl Reds-Fans, als auch die der Auswärtsmannschaften in seinem Pub. Während des Spiels und nach Abpfiff dann nur noch die der Roten. Wenn sich seine Kundschaft am Tresen und an den Tischen mit Lager und Guinness verköstigt, behält Tremarco die Übersicht. Er selbst trinkt kaum Alkohol. Maximal ein Glas oder zwei am Wochenende. „Ich bin nicht dazu da, um zu trinken. Ich bin dafür verantwortlich, dass der Laden läuft“, sagt er.

    Dafür tut er einiges. Etwa die Anfertigung riesiger Schilder, die Gästefans explizit darauf hinweisen, dass sie im „The Arkles“ willkommen sind. Sogar die von Meisterschafts-Konkurrent Manchester City.

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    Eintritt für United Fans? „Das geht nicht“

    Friedlich miteinander feiern. Dem Gegner Respekt zollen. Es sind Werte, denen sich Tremarco verschrieben hat und die er auch von seiner Kundschaft einfordert. Lediglich Fans vom verhassten Stadtrivalen Everton und des großen Rivalen Manchester United gewährt er keinen Eintritt. Auch denen aus Chelsea nicht. „Das geht einfach nicht. Die Rivalität ist zu groß“, sagt Tremarco augenzwinkernd, ehe er sich erhebt und schnurstracks Richtung Jukebox geht.

    Die Liedauswahl ist vorhersehbar. Er spielt die Liverpool-Hymne „You‘ll Never Walk Alone“ von „Gerry & The Pacemakers“ ab. Stellt sich inmitten seines Pubs, breitet seine Arme aus und sinkt laut mit. Mehrere Gäste stimmen mit ein. Übertönen die TV-Geräte an den Wänden (es läuft Sky) und das leise Dudeln der Spielautomaten.

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    Tremarco ist nicht nur textsicher. Der Hobbysänger trifft sogar so manchen Ton. Nach rund drei Minuten ist seine Gesangs-Einlage vorbei. Tremarco geht hinter seinen Tresen, zapft zwei Lager und blickt über seine Schulter auf ein Bild von Jürgen Klopp, dem Trainer des FC Liverpool. Ein lokaler Künstler zeichnete das Porträt im Bilderrahmen.

    Klopp wird verehrt wie ein Heiliger

    Tremarco hat es hinter Schnapsflaschen gestellt. Für jedermann sichtbar erhöht. Es wirkt wie ein Altar. Klar, denn Klopp verehren die Liverpool-Fans wie einen Heiligen. „Er ist einer von uns, deswegen lieben wir ihn. Er ist der ‚Normale One‘. Er ist wie ein Fan. Man sieht seine Leidenschaft an der Linie. Er spricht Fußball. Das ist, was wir in Liverpool so lieben“, erklärt Tremarco.

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    Klar zum Ausdruck bringt der Ur-Liverpooler aber auch, was die Fans von Klopp vor allem erwarten: Titel. „Jürgen muss liefern. Es muss eine Trophäe sein. Wenn er nicht liefert, werden Fragen gestellt. Vor allem die Premier League wollen wir gewinnen. Wenn er das schafft, wird er für immer eine Legende sein“, macht er mit voller Innbrunst klar. (SERVICE: Die Tabelle der Premier League)

    Unter Klopps Regie verloren die Reds jedoch bislang drei Finals. Das letzte in der Vorsaison in der Königsklasse gegen Real Madrid (1:3). Vereinsübergreifend hat Klopp sogar seine letzten sechs Endspiele verloren. Tremarco weiß das natürlich und sagt mit erhobenem Zeigefinger nochmal: „Jürgen, du musst liefern.“

    Bayern-Spiel: „Liverpool ist definitiv Favorit“

    Mit einem Spiel Rückstand ist Liverpool derzeit punktgleich mit Tabellenführer Manchester City. Im Achtelfinale der Champions League wartet nun der FC Bayern München. Das Hinspiel an der Anfield Road steigt am Dienstag – Tremarco wird dann auch im Stadion sein. Für das Rückspiel hat er bislang noch kein Ticket. Er will aber nach München kommen.

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    Wie seine Kundschaft, freut er sich auf das Duell mit dem deutschen Rekordmeister. „Liverpool ist definitiv Favorit“, sagt Tremarco. „Das ist ein Wahnsinns-Spiel für Liverpool. Wir lieben die deutschen Fans. Sie sind willkommen. Wir sind aufgeregt und freuen uns auf das Spiel.“

    Dann dreht sich Tremarco wieder zum Klopp-Porträt. Richtet es und blickt zufrieden in seinen Pub, der spätestens am Dienstag wieder proppenvoll sein wird.

  • Bayerns legendäres Finaldrama wird wiederholt 16. Februar 2019

    Das Champions-League-Finale 1999 war für den FC Bayern die Mutter aller Niederlagen.

    Gegen Manchester United gaben die Münchner in der Nachspielzeit noch eine 1:0-Führung her. Die Nachspielzeit war gerade angebrochen, als Teddy Sheringham nach einem Eckball den Ausgleich erzielte. Kurz darauf stellte der jetzige United-Trainer Ole Gunnar Solskjaer die Partie völlig auf den Kopf und schoss die Engländer zum 2:1-Triumph.

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    Neuauflage von Finale 1999 im Old Trafford

    Nun haben die Münchner die Chance zur Revanche. Genau 20 Jahre später, am 26. Mai 2019, kommt es zur Neuauflage des legendären Endspiels im Old Trafford. Im Rahmen eines Benefizspiels messen sich die FC Bayern Legends und die Manchester United Legends. Der Erlös der Partie wird an die Manchester United Foundation gespendet. Das gaben die Klubs am Samstag bekannt.

    „Das ist ein wirklich tolles Ereignis, auf das wir uns schon sehr freuen“, sagte FC Bayern Legends-Kapitän Lothar Matthäus, der ebenso wie der damals verletzte Torjäger Giovane Elber schon fest für das Spiel zugesagt hat. „Ich konnte im Finale 1999 wegen eines Kreuzbandrisses leider nicht mitspielen. Umso mehr freue ich mich, dass ich dieses Mal aktiv dabei sein kann in diesem tollen Stadion“, erklärte Elber.

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    Auf Seiten von United wird Trainer-Legende Sir Alex Ferguson das Team betreuen. „Ich freue mich schon sehr auf diesen besonderen Tag in Old Trafford“, sagte Sir Alex, der mit United sagenhafte 38 Titel einheimste. Das Spiel sei eine „großartige Gelegenheit, viele alte Freunde zu treffen.“

    Auch Siegtorschütze Solskjaer soll bei der Partie – allerdings auf dem Feld – mitwirken.

  • Nach Roter Karte: Pogba-Ausraster in Kabine? 15. Februar 2019

    Paul Pogba soll nach Manchester Uniteds 0:2-Niederlage gegen Paris Saint-Germain in der Champions League ausgerastet sein.

    Der Weltmeister sah kurz vor Schluss die Gelb-Rote Karte und soll anschließend mehrfach gegen seinen Schrank in der Umkleidekabine geschlagen haben. Dies berichtete ein Informant aus dem United-Umfeld der englischen Sun. Nach dem ersten Frust soll sich der Franzose dann mehrfach bei seinen Teamkollegen entschuldigt haben.

    „Er fühlte sich, als habe er sein Team hängen lassen und er ist frustriert, dass er das Rückspiel verpasst. Er hat aus Wut mehrfach auf seinen Schrank eingeschlagen“, sagte die Quelle.

    Solksjaer nach Heimpleite enttäuscht

    Auch Trainer Ole Gunnar Solksjaer soll sich nach der schwachen Leistung im Achtelfinal-Hinspiel enttäuscht gezeigt haben. „Ole hat dem Team erklärt, dass sie das Spiel so angegangen waren, als ob es nach den 90 Minuten entschieden wäre. Er hat ihnen gesagt, geduldig zu bleiben und keine leichten Tore zu kassieren“, sagte der Insider. „Und dann haben sie aus einem relativ billigen Standard ein Tor kassiert und alles ging den Bach runter.“

    PSG hatte durch Presnel Kimpembe und Kylian Mbappe einen deutlichen Sieg gefeiert und steht vor dem Rückspiel im heimischen Parc des Princes kurz vor dem Einzug in die nächste Runde.

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