14.02.2012 Leverkusen, BayArena – Champions League Achtelfinale: Bayer Leverkusen – FC Barcelona

Am Spielfeldrand unter den Pressefotografen der Attendorner Markus Dietrich. Seine Aufgabe: Gute Schnappschüsse vom Spielverlauf und das ist ihm gelungen.

Der FC Barcelona um Weltstar Lionel Messi siegte im Champions League Spiel gegen Bayer Leverkusen klar mit 3:1.

Weitere Fotos vom Spiel finden Sie auf der Webseite von Markus Dietrich unter www.sportfoto.biz

Einen ausführlichen Bericht über das Spiel finden Sie u.a. hier »

Aktuelles aus  der Champions-League:

  • Lyon sperrt eigenen Fan lebenslang 21. September 2018

    Der siebenmalige französische Meister Olympique Lyon hat einen eigenen Fan nach einem Nazi-Gruß identifiziert und lebenslang von jeglichen Spielen und anderen vom Klub organisierten Aktivitäten ausgeschlossen.

    Zudem meldete der Verein die Person der britischen Polizei. „Wir verurteilen so ein Benehmen aufs Schärfste“, teilte Lyon mit. 

    Der Anhänger war während des 2:1-Triumphes der Franzosen im Champions-League-Spiel am Mittwochabend bei Manchester City auf der Tribüne gefilmt worden. Ein Video wurde anschließend über die sozialen Medien verbreitet. Die Polizei in Manchester hat inzwischen Ermittlungen aufgenommen. 

    In einem anderen Fall von Fehlverhalten seiner Fans scheiterte Lyon am Freitag mit einem Einspruch gegen ein Geisterspiel. Die UEFA bestätigte ihre Entscheidung, dass Lyon, Gruppengegner der TSG Hoffenheim, die kommende Heimbegegnung in der Champions League gegen Schachtjor Donezk am 2. Oktober unter Zuschauer-Ausschluss austragen muss. 

    Die Strafe war verhängt worden, nachdem vor dem Europa-League-Spiel gegen ZSKA Moskau im März 100 vermummte Lyon-Hooligans Polizisten attackiert hatten.

  • Nach Ronaldo-Rot: Can erklärt Macho-Spruch 21. September 2018

    Die Rote Karte für Cristiano Ronaldo erhitzt weiterhin die Gemüter. Während die italienischen Zeitungen eine wahre Schimpftirade gegen das deutsche Schiedsrichtergespann um Felix Brych und Marco Fritz losließ, hatte Emre Can am Ende des 2:0-Sieges von Juventus Turin beim FC Valencia ein ganz eigenwillige Vergleich parat.

    „Das soll Rot sein?“, fragte der Nationalspieler bei DAZN. „Wir sind doch keine Frauen, ehrlich. Ich hab nur gehört, dass er irgendwie gesagt hat ‚wegen Haare ziehen‘. Wir sind doch keine Frauen, ich finde wir spielen Fußball.“

    Am Donnerstag ruderte Can zurück und bat um Entschuldigung für seine Worte. „Ich möchte festhalten, dass ich mit den Aussagen niemals Frauen oder Frauenfußball herabwürdigen wollte“, twitterte Can. „Jeder, der mich kennt, weiß um meinen Respekt für Frauen, Gleichberechtigung und gegenseitigen Respekt.“

    Seine Absicht war es, für seinen Teamkollegen Partei zu ergreifen in Bezug auf eine Fehlentscheidung. „Ich entschuldige mich, sollten meine Kommentare jemanden beleidigt haben“, ergänzte Can.

    Tränen bei Ronaldo

    Ronaldo wurde zuvor nach einer Rangelei mit Valencias Jeison Murillo vom deutschen Schiedsrichter Felix Brych nach einer halben Stunde vom Platz gestellt. Beim Gang in Richtung Kabine vergoss der 33-Jährige aus Frust und Enttäuschung Tränen.

    Was war geschehen? Zunächst ging Murillo nach einem Zusammenprall mit Ronaldo zu Boden. Der Portugiese beschwerte sich daraufhin bei Murillo, strich ihm leicht mit der Hand über den Kopf.

    Das Schiedsrichtergespann um Brych wertete diese Aktion offenbar als Tätlichkeit. Brych hatte die Szene aber nicht gesehen, war auf den Hinweis seines Assistenten Marco Fritz angewiesen.

    Auf Anfrage sagte Brych am Donnerstag, er dürfe sich nach Spielen in der Champions League nicht zu seinen Entscheidungen äußern.

    Aus UEFA-Kreisen heißt es, der Münchner habe beim Feldverweis wohl Regel Nummer 12 im Hinterkopf gehabt. „Ein Spieler, der ohne Kampf um den Ball einem Gegner oder einer anderen Person absichtlich mit der Hand oder dem Arm an den Kopf oder ins Gesicht schlägt, begeht eine Tätlichkeit“, steht da, mit der Einschränkung: „Es sei denn, die eingesetzte Kraft war vernachlässigbar.“

    Allegri: „VAR hätte in dieser Situation geholfen“

    Trainer Massimiliano Allegri haderte nach Abpfiff, dass die Unparteiischen in der Königsklasse nicht auf den Videobeweis zurückgreifen können. „Der VAR hätte dem Schiedsrichter in dieser Situation geholfen. In der Champions League wegen so etwas in Unterzahl spielen zu müssen, ist enttäuschend“, so der 51-Jährige.

    Es habe deshalb auch „das Risiko einer Niederlage“ bestanden, machte Allegri deutlich. „Cristiano wird uns jetzt auch für die nächsten Spiele fehlen.“ Wie viele Spieltage sein Schützling gesperrt sein wird, entscheidet am kommenden Donnerstag die Disziplinarkommision der UEFA. 

    Es war Ronaldos erster Feldverweis im 154. Champions-League-Spiel. Am Ende gewann Juventus Turin die Partie trotz des Platzverweises mit 2:0 in Valencia.

    Der Bosnier Miralem Pjanic verwandelte gleich zwei Strafstöße souverän, während Valencia in der 90. Minute einen Strafstoß verschoss. Sami Khedira musste bereits in der 23. Minute mit Oberschenkel-Problemen vom Platz, für ihn kam Emre Can in die Partie. 

    Ronaldo beschwert sich bei Brych

    Ronaldo und Brych waren sich schon vor dem Platzverweis in einigen Szenen uneins. Ronaldo monierte immer wieder das zu harte Einsteigen der Valencia-Spieler.

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    Doppelt bitter: Ronaldo würde bei einer Zwei-Spiele-Sperre auch das übernächste Gruppenspiel bei seinem Ex-Klub Manchester United im Old Trafford verpassen.

    Vorgeschichte zwischen Ronaldo und Brych

    Ronaldo und Brych waren bereits in früheren Zeiten unterschiedlicher Meinung: Im EM-Viertelfinale 2016 war der Portugiese von einem polnischen Abwehrspieler im Strafraum umgeschubst worden. Der deutsche Schiedsrichter hatte damals jedoch nicht auf den Punkt gezeigt.

    Danach kam Brych bei der EM – als möglicher Final-Schiri gehandelt – nicht mehr zum Einsatz, Ronaldo wurde mit Portugal trotzdem Europameister.

  • Machtlos und verhöhnt: Guardiolas Leiden bei City 20. September 2018

    Dieses eine Mal, zumindest für 90 Minuten, hätte sich Pep Guardiola wohl am liebsten gewünscht, er sei Diego Simeone. 

    Es gibt ja wahrlich nicht viel, was die beiden vom Typ her eint. Und doch tun sich dieser Tage verblüffende Parallelen auf zwischen diesen Welt-Trainern. 

    Beide, Guardiola und Simeone, sind in der Champions League gesperrt. Wegen verbaler Entgleisungen gegenüber Schiedsrichtern. Laster der vergangenen Saison. 

    Beim Viertelfinal-Aus gegen Liverpool im April war Guardiola in der Halbzeit erbost auf Referee Antonio Mateu Lahoz zugestürmt und hatte ihn noch auf dem Platz zur Rede gestellt. 

    Guardiola gegen Lyon auf der Tribüne

    Die Aktion brachte ihm zwei Spiele Sperre ein. Am Mittwochabend wurde er von seinem Ausraster eingeholt. 

    Allein, fernab seiner Mannschaft, hockte der Coach auf der Tribüne. Pep Guardiola musste hilflos mit ansehen, wie City einen krassen Fehlstart in die Königsklasse hinlegte. 1:2 gegen Olympique Lyon.

    Gesperrter Simeone macht es Guardiola vor

    Mit jeder Minute, mit der die Niederlage näher rückte, nahm Guardiolas Miene finsterere Züge an. Irgendwann war der Zeitpunkt gekommen, da hätte ihm wenn überhaupt nur noch der Spirit Simeones geholfen. 

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    Simeone, Trainer von Atletico Madrid, kennt das Schicksal seines Kollegen nur zu gut. In der vergangenen Europa-League-Saison hatte der Argentinier einen Unparteiischen mal mit derart unflätigen Beleidigungen traktiert, dass ihn die UEFA gleich für vier Spiele aus dem Verkehr zog. 

    Seitdem tigert Simeone auf der Tribüne vor den Logen auf und ab, wenn Atletico spielt. Der einzige Unterschied zu Guardiola: Atletico gewinnt seine Spiele – auch ohne Trainer an der Seitenlinie. 

    Beim 2:1-Auftaktsieg in Monaco fehlte Simeone wettbewerbsübergreifend bereits zum dritten Mal. Drei Mal hat seine Mannschaft gewonnen. 

    „City fehlt der Einfluss des Super-Trainers“

    Eine Statistik, von der Pep Guardiola nur träumen kann.

    Gegen Lyon verlor der teuerste Kader der Champions League bereits das vierte Spiel nacheinander in diesem Wettbewerb. Keine sonderlich gute Bilanz für einen Klub, der Ansprüche auf den Titel hegt.

    „Es war offensichtlich, welche talismanische Figur Manchester City fehlte“, kommentierte die Daily Mail. „Der Mann war in der Tribüne eingesperrt und sah genauso verloren aus wie seine Schützlinge. Diese Niederlage war ein Beweis für den Einfluss des modernen Super-Trainers.“

    Zu allem Überfluss musste der gesperrte Guardiola auch noch Spott ertragen. 

    Toures Berater verspottet Guardiola

    Dimitry Seluk, der Berater seines ehemaligen Spielers Yaya Toure, veröffentlichte auf Twitter eine Grafik, die Guardiola piesacken sollte. Im wahrsten Sinne des Wortes. 

    Guardiola hatte Yaya Toure in Manchester das zweite Mal aussortiert. Schon zu gemeinsamen Zeiten beim FC Barcelona hatte er den Ivorer für nicht gut genug befunden.

    Spätestens seit der Ausbootung im Sommer schlägt dem Trainer vonseiten des Spielers und seiner Entourage eine herzliche Abneigung entgegen. Am Mittwochabend wurde sie mal wieder für alle Welt sichtbar.

    Die Einzige, die Mitleid hatte mit Guardiola, war seine Tochter. Die kleine Valentina saß auf dem Schoß ihrer Mutter und weinte bitterlich im Angesicht der Niederlage. Nach dem Abpfiff eilte ihr Vater herbei, um sie zu trösten. 

    Zumindest in diesem Moment gab es für Pep Guardiola etwas Wichtigeres als Fußball.

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