grüner - hakenZum dritten Mal hat das Haus Mutter Anna und das Seniorenhaus St. Liborius nun die Auszeichnung „Grüner Haken“ bekommen.

Diese Auszeichnung steht für Lebensqualität im Altenheim. In diesen Häusern werden die Bewohner mit dem gebührenden Respekt behandelt, ihre Wünsche und Gewohnheiten berücksichtigt und ihre Intimsphäre gewahrt. Als Mindestanforderung für die Auszeichnung eines Heimes mit dem „Grünen Haken“ müssen die Pflegeinrichtungen in den Bereichen zu prüfenden Bereichen Autonomie, Menschwürde und Teilhabe jeweils mindestens 80 Prozent der Prüfkriterien erfüllen.

„Wir haben für beide Häuser 100 Prozent erreicht“, freut sich Leiter Uwe Beul über das hervorragende Abschneiden beider Häuser als Teil des Caritas-Zentrum Attendorn. Anders als bei der Bewertung pflegerischer, baulicher und technischer Standards, stehen bei der Frage der Lebensqualität in Altenheimen „weiche“ Indikatoren wie die Wahrung der individuellen Würde, Selbstbestimmung und Lebenszufriedenheit im Vordergrund.

Uwe Beul - Leiter Caritas-Zentrum Attendorn
Uwe Beul - Leiter des Caritas-Zentrum Attendorn

Da die Entscheidung häufig kurzfristig getroffen werden muss, ist es bereits eine besondere Herausforderung, sich einen Überblick über verfügbare Heimplätze und die unterschiedlichen Angebote der in Frage kommenden Heime zu verschaffen. Eine eingehende Prüfung vorhandener Angebote, insbesondere im Hinblick auf die genannten „weichen“ Faktoren für Lebensqualität, ist in solchen Fällen schon gar nicht möglich. „Hier hilft der Grüne Haken““, erklärt Uwe Beul die Wichtigkeit dieser Auszeichnung, „Die Erfassung und Bewertung der Lebensqualität erfolgt nach objektivierbaren Kriterien, die gemeinsam mit den wichtigsten Akteuren im Bereich der institutionellen Altenhilfe, orientiert an der Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen entwickelt wurden. Häuser, die diese Kriterien erfüllen, werden in der bundesweiten Heimverzeichnis erfasst.“

Die Häuser werden von einem speziell geschulten, ehrenamtlichen Gutachter unter die Lupe genommen. Neben einem Gespräch mit der Leitung suchte der Prüfer auch das Gespräch mit den Heimfürsprechern.

Für Haus Mutter Anna standen Hans-Walter und Edith Neu Rede und Antwort. „In Haus Mutter Anna gibt es für die demenziell veränderten Bewohner Heimfürsprecher, die ihre Interessen wahrnehmen.“

In St. Liborius übernahm diesen Part Louise Meinen. Natürlich machte sich der Prüfer auch bei den Bewohnern und in den Wohnbereichen eine Bild von den Häusern

Das Fazit: Beide Häuser sind verbraucherfreundlich und zeugen von Lebensqualität in Altenheimen. Von daher finden sie Aufnahme im unabhängigen Internetportal www.heimverzeichnis.de und erhalten weiterhin den „Grünen Haken“.

 

Hier erfahren Sie in einem Kurzfilm des Gütesiegelsanbieter, wie eine Begutachtung abläuft:

[flash http://www.youtube.com/v/Ktjzj_34mOk]

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