Seit Sonntag brennt in der Ennester Kirche St. Margaretha das Friedenslicht. Die diesjährige Aktion Friedenslicht steht unter dem Motto „Licht verbindet Völker!“. Dahinter steht der Wunsch, dass die Weitergabe des Lichtes Menschen aller Nationen und Glaubensrichtungen verbinden soll.

Die Flamme wurde kürzlich in der Geburtsgrotte in Betlehem enzündet und von Pfadfinderinnen und Pfadfindern in Wien abgeholt. Per Zug wurde das Licht am Sonntag, 11. Dezeber, in über 30 zentralen Bahnhöfen in Deutschland gebracht: von München bis Kiel und von Aachen bis Görlitz – in andere Länder Europas und sogar bis nach Amerika. Dort leuchtet es seit 2001 auf dem Ground Zero, dem Ort der Terroranschläge vom 11. Septermber.

Pfadis und Leiter vom Stamm St. Margaretha Ennest empfing die Flamme am Sonntagnachmittag bei einer Veranstaltung in der Reinoldikirche in Dortmund und brachten sie mit nach Ennest, wo sie um 19 Uhr in einer Andacht verteilt wurde.

Bereits seit 1989 beteiligen sich deutsche Pfadfinderinnen und Pfadfinder an der Aktion, die ursprünglich auf eine Initiative des österreichischen Senders ORF zurückgeht. Als Symbol für Frieden, Wärme, Toleranz und Solidarität soll das Licht an alle „Menschen guten Willens“ weitergegeben werden. Wer das Licht empfängt, kann damit selbst die Kerzen von Freunden und Bekannten entzünden, damit vielfach etwas von dem Frieden erfahrbar wird, auf den die Menschen in der Weihnachtszeit besonders hoffen.

Wer das Friedenslicht auch gerne zu Hause hätte, ist herzlich eingeladen sich eine Kerze am Friedenslicht in der Kirche St. Margaretha Ennest zu entzünden.

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