Wieder einmal Hochkonjunktur hatte der Nikolaus beim Bürgerverein Schwalbenohl. Gleich dreimal erschien er zu Feiern des Vereins.

Den Auftakt hatten die Kinder gemacht. Anschließend waren die  Senioren an der Reihe.

Als letzte hatte der Verein dann schließlich seine Mitglieder zu einer vorweihnachtlichen Nikolausfeier eingeladen. Erfreulich viele fanden den Weg in die Begegnungsstätte, um ein paar schöne Stunden miteinander  verbringen zu können.

In der voll besetzten Begegnungsstätte begrüßte der sichtlich erfreute Vorsitzende Horst Peter Jagusch die Gäste und bedankte sich für Ihr Kommen. Weiterhin dankte er den zahlreichen Helfern, die sich bei den vielen Veranstaltungen des Vereins für die Vorbereitung und Durchführung in den Dienst der guten Sache stellen. Er gab den Anwesenden zu bedenken, dass alles ehrenamtlich geschehe und dass viel Freizeit investiert werde. So seien auch Fehler nicht auszuschließen. Das müsse bei kritischen Einschätzungen auch einmal bedacht werden. Manchmal sei auch durchaus Lob angebracht.

Jagusch erinnerte daran, dass der Advent nicht nur die stillste Zeit im Jahresverlauf sei sondern auch die Zeit der Zuversicht und der Freude auf das bevorstehende Weihnachtsfest. Oft werde allerdings der Sinn von Weihnachten bei aller Hektik der Weihnachtsvorbereitungen vergessen. Mit einer kleinen Geschichte „Weihnachtsfabel der Tiere“ versuchte er den Anwesenden klarzumachen, was die eigentliche Hauptsache von Weihnachten sei. Die Tiere kommen erst zum Schluss darauf, dass doch eigentlich das „Kind“ die Hauptsache sei. Und der Ochse fragt sich und die anderen, ob die Menschen das eigentlich auch wissen.

Allen Anwesenden und ihren Familien wünschte der Vorsitzende eine ruhige Vorweihnachtszeit, ein besinnliches und friedvolles Weihnachtsfest und Gottes Segen für ein gutes neues Jahr 2012.

Der „Chefkoch“ des Vereins, Gerd Jahn, war zur Zeit der Veranstaltung noch zur Reha in Bad Heringsdorf. Dennoch blieb die Küche nicht kalt: Brunhilde Bicher sprang ein und servierte mit ihren Helferinnen verschiedene Schnitzelvariationen.

Dann war es soweit: Der Nikolaus kam. Nach seiner Begrüßung sprach er zunächst über die Geschehnisse, die die Menschen in diesem Jahre im Lande bewegt hatten, kam dann aber auf den Verein zurück. Auch er bat den einen oder anderen um etwas mehr Toleranz und weniger kritische Anmerkungen. Ein besonderes Dankeschön in Form eines „Sauerländer Flachgeschenks“ erhielten Doris Hoberg, Barbara Ce, Thomas Klauke, Czeslaw Jerka und Reinhard Köster für ihren Einsatz bei der Haussammlung im Schwalbenohl. Das von ihnen gesammelte Geld kommt im Verein vor allem den Kindern beim Martinszug, bei der Tagesfahrt und bei der Nikolausfeier für die Kinder zugute.

In nachdenklicher Stille lauschten die Gäste dem Nikolaus, als er die Geschichte vom kleinen Paul vortrug, der nach dem Tode der Eltern bei Oma und Opa lebte. Als er am Heiligen Abend mit Opa zwei Schneemänner gebaut hatte und am Abend durch das Fenster schaute, erschien es ihm so, als ob Vater und Mutter da seien und ihm ein frohes Weihnachtsfest wünschen wollten.

Wie in jedem Jahr rundete eine große Tombola mit vielen Preisen eine harmonische Feier ab. Und viele freuen sich schon auf das Jahr 2012, wenn der Nikolaus wieder zum Bürgerverein kommen wird.

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