Vor einigen Tagen überreichte der Demographiebeauftragte der Stadt Attendorn, Dezernent Martin Vollmert, die Befragungsunterlagen an das Beratungsunternehmen „demographie lokal“.

Die Stadt Attendorn stellt sich den Herausforderungen des demographischen Wandels, den strukturellen Veränderungen in einer Gesellschaft, die weniger, älter und vielfältiger wird. Um neben Politik, Verwaltung und Bürgerschaft auch die sog. Schlüsselakteure umfassend und frühzeitig in diesen Prozess einzubinden, startete die Stadt Attendorn das Projekt mit einer Fragebogenaktion.

Der vom Beratungsunternehmen „demographie lokal“ erarbeitete und mit der Bertelsmann-Stiftung abgestimmte Fragenkatalog sollte Erkenntnisse darüber generieren, wo Handlungsbedarf gesehen wird, wo Potenziale geweckt werden können, wo Maßnahmen dringend geboten sind, welche Ziele verfolgt werden sollen, welche Ideen umzusetzen sind.

demografische daten - mvo
Der Demographiebeauftragte Martin Vollmert (Bildmitte) bei der Übergabe der Unterlagen an Kerstin Schmidt von „demographie lokal“ (l.). Rechts: Andrea Plaßmann von der Stadt Attendorn.

Von 299 versandten Fragebogen wurden nach zwischenzeitlicher Fristverlängerung 95 Exemplare ausgefüllt wieder eingereicht, was einer Rücklaufquote von 31 % entspricht.

„Wenn man dabei unterstellt, dass einige Schlüsselakteure/Vereine aufgrund ihrer satzungsmäßigen Zielsetzung vom demographischen Wandel in der Stadt Attendorn nicht unmittelbar betroffen sind, ist dies eine passable Größe“, so der Demographiebeauftragte der Stadt Attendorn, Dezernent Martin Vollmert.

Am 3. November 2011 wurden die Unterlagen an Frau Kerstin Schmidt vom Beratungsunternehmen „demographie lokal“ übergeben. An dem Gespräch nahm auch Frau Andrea Plaßmann als örtliche Ansprechpartnerin der Stadt Attendorn für das ehrenamtliche und bürgerschaftliche Engagement zur Unterstützung älterer und pflegebedürftiger Menschen teil.

Wie geht es nun weiter? Nach Sichtung und strukturierter Auswertung aller Fragebogen (Politik/Verwaltung/Schlüsselakteure) erfolgt in den anschließenden weiteren Verfahrensschritten eine Zusammenfassung der Umfrageergebnisse zu zentralen Aussagen.

Danach stehen Interviews mit den Vorsitzenden der im Rat der Stadt Attendorn vertretenen Parteien zur Erfassung deren Vorstellungen bezüglich der konkreten Gestaltung des demographischen Wandels an.

Den Baustein 1 abschließend werden der Stadt Attendorn durch das beauftragte Beratungsunternehmen ein Gesamtauswertungsbericht sowie Präsentationsunterlagen zur Verfügung gestellt. Danach folgt die Abarbeitung weiterer Bausteine mit Demographie-Workshops, thematischen Fachforen sowie Erstellung eines Handlungskonzeptes.

„Wir befinden uns auf einem langen Weg, der jetzt angestoßen ist und der uns noch eine Weile begleiten wird mit der Zielsetzung einer positiven Gestaltung des demographischen Wandels zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Attendorn“, so Dezernent Martin Vollmert.

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