Die prognostizierte rasche Zunahme der Menschen über 80 Jahre stellt deutsche Städte und Gemeinden vor große Herausforderungen. Nach einer neuen Bevölkerungsprognose der Bertelsmann Stiftung wird die Zahl der alten Menschen bis zum Jahr 2030 bundesweit um fast 60 Prozent zunehmen. Aber wie entwickeln sich die Städte und Gemeinden im Detail?

Die Bertelsmann Stiftung stellt mit dem Portal www.wegweiser-kommune.de allen Städten und Gemeinden in Deutschland mit mehr als 5.000 Einwohnern Daten, Bevölkerungsprognosen und konkrete Handlungskonzepte für die kommunale Praxis zur Verfügung. Für 2.943 Städte und Gemeinden, in denen etwa 86 Prozent der Bevölkerung Deutschlands leben, und 301 Landkreise ermöglicht der Wegweiser Kommune so einen Blick auf die Entwicklung in den Politikfeldern Demographischer Wandel, Finanzen, Bildung, soziale Lage und Integration. Die Zahlen für den Kreis Olpe sind hier auch nachzulesen.

Fazit der Bertelsmann Forscher: Der Kreis Olpe wird in den kommenden Jahren bis 2030 schrumpfen, insgesamt um 8,4 Prozent. Während der Bevölkerungsrückgang in Attendorn (-5,2 %) und Wenden (-3,7 %) noch moderat ist, ist er in  Olpe (-6,4 %) , Drolshagen (-8,4 %) und in Lennestadt (-9,7 %) schon recht hoch.

Hier die  Bevölkerungsprognose 2009 – 2030 für Attendorn, weitere Auswertungen finden Sie hier »

Bertelsmann-Prognose-Attendorn

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