Mehr als 511.000 Päckchen im Wert von über 25 Millionen wurden im vergangenen Jahr für die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ gepackt und verschickt.

350 dieser Päckchen hat auch Marita Rüsche aus Neu-Listernohl mit ihren fleißigen Helferinnen zusammengestellt und liebevoll für den Versand fertig gemacht. In den Päckchen befinden sich neben Spielsachen und Süßigkeiten auch Kleidung, Schulbedarf und Hygieneartikel, je nach Alter und Geschlecht der Kinder.

„In jedem Päckchen sollte aber warme Kleidung sein, wie eine Mütze, Schal oder Handschuhe“, so Marita Rüsche. Daher sind Handarbeiten immer besonders beliebt. Für Irma Karaschewski und Else Fritzlar ein willkommener Anlass, unermüdlich zu den Stricknadeln zu greifen. Beide Frauen sind Bewohnerin des Haus Mutter Anna und haben immer schon gern gestrickt.

„Jetzt können wir damit Kindern in Not helfen“, freuen sich die beiden, denn die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ versteht sich nicht als Hilfsaktion, sondern als Geschenkaktion, durch die armen Kindern eine Freude zu Weihnachten bereitet werden soll. „Unser Päckchen gehen nach Rumänien, Polen und Serbien“, erklärte Marita Rüsche, die die gestrickten Geschenke persönlich im Haus Mutter Anna abholte.

Caritas-Attendorn Weihnachten-im-Schukarton
Marita Rüsche (2.v.re) freute sich mit Elisabeth Lüttecke (2.v.l) vom Sozialen Dienst in Haus Mutter Anna über die zahlreichen gestrickten Spenden von den Bewohnerinnen des Haus Mutter Anna, Irma Karaschewski (l) und Else Fritzlar (re).

Seit sieben Jahren beteiligt sie sich aktiv an dieser Aktion. „Anfangs haben wir im Pfarrheim gesammelt und gepackt, doch in diesem Jahr konnten wir das Heim nicht jeden Tag nutzen, so dass mein Esszimmer zum Sammelplatz und zur Packstation wurde.“ Hilfe bekommt sie von den Frauen der örtlichen Caritaskonferenz, dem Kindergarten und auch das St. Barbara Krankenhaus unterstützte ihre Arbeit durch eine großzügige Spende. „Jedes Päckchen hat einen Wert von 16 bis 20 Euro. Außerdem wird pro Paket sechs Euro Porto berechnet.“ Hinzu kommen strenge Auflagen durch den Zoll.“

Bis zum 5. November nimmt Marita Rüsche noch gerne Spenden bei sich zu Hause in Neu-Listernohl in der Schützenstraße 3a entgegen. „Alle Geschenke müssen aber neu und unbenutzt sein. Außerdem ist die Einfuhr von geliermittelhaltigen Süßigkeiten verboten. Neben den Sach- sind natürlich auch Geldspenden für die Aktion herzlich willkommen. Des Weiteren sind wir auf der Suche nach Wollspenden und strickfreudigen Menschen wie Irma Karaschewski und Else Fritzlar.“

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