Der demographische Wandel stellt die Kommunen vor immer größere Herausforderungen. Ein Bereich, in dem sich die gesellschaftlichen Veränderungen schon heute zeigen, ist der zunehmende Wettbewerb um Arbeits- und Fachkräfte.

Deshalb fand auf Initiative der Stadt Attendorn Ende September im Sitzungssaal des Rathauses ein Dialog zwischen den Repräsentanten der weiterführenden Schulen am Ort sowie Vertretern der Attendorner Unternehmen, Banken und sozialen Einrichtungen statt.

Ziel der Verwaltung war und ist es, die vielen örtlichen Akteure stärker zu vernetzen. Profitierend vom Erfahrungsaustausch und der Bündelung der Kräfte sowie durch gute Ausbildung der Jugendlichen in den Schulen soll es gelingen, die offenen Stellen auf dem Arbeitsmarkt mit einer ausreichenden Zahl von qualifizierten Personen zu besetzen und damit dem sich aufgrund der gesellschaftlichen Veränderungen abzeichnenden und künftig noch verstärkenden Arbeits- und Fachkräftemangel in Attendorn entgegen zu wirken.

Berufswahlorientierung - Schüler treffen Unternehmer - Attendorn
Viele Akteure nahmen an der Veranstaltung zur optimierten Berufswahlorientierung für Attendorner Schüler im Rathaus der Stadt Attendorn teil.

Nach Begrüßung und Darlegung einiger Zahlen und Fakten zum demographischen Wandel in Attendorn durch Dezernent Martin Vollmert sowie Erläuterungen von Dezernent Klaus Hesener zur örtlichen Schullandschaft wurde in der Folge in einer lebhaften Diskussion eruiert, wie über die bereits bestehenden Verknüpfungen hinaus durch Nutzung zusätzlicher Potentiale und die Bildung von Netzwerken, also einer engeren Zusammenarbeit zwischen Schulen sowie Handwerk, Handel, Industrie, Banken, Krankenhaus, Seniorenhaus und anderen Dienstleistern, es gelingen kann, einerseits den Schulabgängern der weiterführenden Schulen am Ort ein ihren Wünschen und Neigungen entsprechendes gutes Lehrstellen- oder Berufsangebot zu vermitteln, andererseits aber auch den Arbeitgebern in der Stadt Attendorn bei den Bemühungen um die Akquisition von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterstützend zu helfen.

Ansätze und Lösungen auf dem Wege dorthin können sein Kooperationen bzw. Wissensaustausche der Akteure, die durch konkrete Maßnahmen wie Betriebsbesichtigungen, Schülerbetriebspraktika, Präsentationen in den Schulen, Schulpatenschaften, Berufsorientierung im Unterricht, Beratungsgespräche, Schnuppertage, Workshops, mit Leben gefüllt werden müssen, damit die Schülerinnen und Schüler ein realistisches Bild der Arbeitswelt erhalten.

Im weiteren Ablauf der Tagesordnung konnten Themen wie Betriebskindergarten, Seniorenbetreuung, Berufsmesse oder Jobmesse andiskutiert werden.

Am Schluss der Veranstaltung wurde deutlich zum Ausdruck gebracht, dass die zur Erreichung dieser wichtigen Zielsetzung befassten Mitarbeiter jederzeit für Unterredungen zur Verfügung stehen. Die Stadt Attendorn plant darüber hinaus, zu weiteren Gesprächsrunden dieser Art einzuladen.

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