Deutlicher hätte die Vielfalt der Attendorner Triathlonabteilung nicht ausgedrückt werden können.An nur einem Wettkampftag gingen insgesamt 19 Tri-Timer fast zeitgleich in Willich und in Köln an den Start. Dabei lagen in der Altersstruktur genau 52 Jahre zwischen Marco Fischer und Horst Normann. Auch bezüglich der Streckenlänge war die Bandbreite komplett vertreten. Starteten die Schüler B noch über 100 Meter Schwimmen, 5 Kilometer Rad und 1 Kilometer Laufen, so war die Vorgabe bei Ernst Klein mit 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometern auf dem Rad und einem abschließenden Marathonlauf über 42 Kilometer die gleiche wie beim Original in Hawaii.

Dass der Nachwuchs des TV in der Triathlonszene ordentlich für Wirbel sorgte, wurde in Willich bereits am frühen Morgen deutlich. Trotz vieler Starter aus den Hochburgen des Sports ließ Lara Kamp nichts anbrennen und siegte sensationell bei den Schülerinnen B. Ihre Teamkollegin Bettina Kaufmann schaffte ebenfalls die Top-ten und sicherte sich Rang 8. Eine weitere Silbermedaille in der gleichen Altersklasse der männlichen Schüler ging an Marco Fischer. Nur wenig später sorgte Daniel Kaufmann über 200Meter Schwimmen, 10 Kilometer Rad fahren und 2 Kilometer Laufen für die nächste Überraschung. Mit ausgeglichenen guten Leistungen in allen drei Disziplinen
schaffte er den Sprung aufs Podest und sicherte sich die Silbermedaille. Simon Pagon erreichte Rang 9 und der Senkrechtstarter Phillip Hogrebe beendete sein erstes Rennen überhaupt mit einem beachtlichen 14. Rang.
Schnellster Attendorner insgesamt war erneut Benjamin Selter, der sich nach seinem Gesamtsieg in Dortmund dieses Mal Rang zwei in der männlichen Jugend B sichern konnte. Endlich nach ganz oben geschafft hat es Yvonne Fischer. Nur 2 Wochen nach ihrem zweiten Rang beim Nürburgringlauf siegte sie in Willich unangefochten. Maike Pagon rutschte nur knapp an einem Podestplatz vorbei und konnte einen fünften Rang mit nach Attendorn nehmen.

Triathleten Attendorn - Sept. 2011
TRI-TIME in Willich - vorne: Ulrike Pagon, Daniel Kaufmann, Marco Fischer, Simon Pagon, Lara Kamp, Bettina Kaufman, Maike Pagon - hinten: Uli Selter, Duschan Pagon, Horst Normann, Andre Kamp, Lukas Scholl, Benjamin und Sabine Selter, Mario Kaufmann

Bereits bei den Erwachsenen musste Lukas Scholl an den Start gehen. Seine Vorgabe von 500 Metern Schwimmen, 20 Kilometer Rad fahren und einem abschließenden 5000 Meter Lauf schaffte er trotz vorangegangenem Trainingslager in beachtlichen 1:14,43 und konnte mit einer weiteren Silbermedaille den überaus erfolgreichen Wettkampftag des Attendorner Triathlonnachwuchses komplettieren.

Schnellster im anschließenden Rennen der Erwachsenen war erneut Andre Kamp, der im knapp 400 köpfigen Starterfeld Platz 30 der AK40 erreichte.
Ganz nach oben ging es dieses Mal für Horst Norman vom SC Schwarz -Weiß. Vor allem aufgrund seiner läuferischen Qualitäten konnte er sich am Ende immer weiter nach vorn schieben und die AK 60 als Sieger beenden. Ein Topp-Ergebnis gab es erneut auch für Sabine Selter. Sie erreichte nicht nur einen hervorragenden zweiten Rang in ihrer Altersklasse sondern konnte sich auch als AK 40 Starterin noch unter den besten 10 in der Gesamtwertung behaupten. Ein Klasserennen legte auch Ulrike Pagon hin, die vor allem Dank einer respektablen Schwimmleistung Rang 9 in der AK40 einstreichen konnte.
Gleich 2 Starter machten sich in der AK 45 auf die Strecke rund um Willich. Dabei konnte Mario Kaufmann erneut an seine starke Form in diesem Jahr anknüpfen und sich auf Rang 23 in der bestens besetzten Startgruppe platzieren. Respekt zollten die Hanseaten vor allem Duschan Pagon, der trotz starker Muskelprobleme Rang 44 einfahren konnte.

Nach der Betreuung der Nachwuchsathleten ging er als letzter an den Start. Uli Selter konnte nach dem Höhenflug der Kids auch selber zufrieden sein und mit Platz 12 in der AK 50 finishen.

Zeitgleich beim großen Triathlonwochenende in Köln waren Ernst Klein und Stefan Wortmann unterwegs. Nur knapp 2 Monate nach seinem Start in Roth war Ernst Klein wieder auf der Langdistanz unterwegs. Beim Schwimmen und Radfahren lief alles planmäßig. Beim Laufen kamen wieder Probleme auf. Diesmal aber lief Ernst Klein durch und erreichte das Ziel nach 12:10:02 Stunden. Stefan Wortmann begnügte sich auf der Halbdistanz. Hier war er erfolgreich unterwegs und konnte nach Attendorner Karnevalsart mit einer Zeit von 05:05:55 Stunden einlaufen.

Bereits eine Woche früher war Armin Froelich beim Nordseeman aktiv. Gegen die hohen Wellen kam er gut an. Auch seine verbesserten Rad- und Laufzeiten verhalfen ihm auf der Halbdistanz zu einer tollen Zeit von 04:41:15 Stunden und einem beachtlichen 14. Gesamtplatz. Nähere Infos zu den einzelnen Ergebnissen gibt es unter www.tri-time.de.

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