Südsauerlandmuseum - Wer macht mit Oft reichten Kreide und Asphalt und das Spiel „Himmel und Hölle“ konnte beginnen. Noch vor wenigen Jahrzehnten konnte man sehr viel mehr spielende Kinder als heute auf der Straße beobachten. Das hatte verschiedene Gründe: Die beengten Wohnverhältnisse boten zu Hause nur wenig Platz zum Spielen, die Anzahl der Kinder pro Familie war erheblich größer, zudem war in der Regel weder ein Fernsehgerät noch elektronisches Spielzeug vorhanden.

Das Südsauerlandmuseum in Attendorn zeigt vom morgigen Sonntag 04.09.2011  bis zum 30.10.2011 in einer Sonderausstellung „Alte Kinderspiele aus Westfalen“.

Die Ausstellung zeigt, wie Kinder in Westfalen in früheren Zeiten gespielt haben und welches Spielzeug sie benutzten. Die unteren sozialen Schichten stehen dabei im Blick: Arbeiter, Handwerker, Bauern. Diese Familien konnten sich kein teures Spielzeug leisten, deshalb stellten die Kinder aus Alltagsgegenständen ihre Spielgeräte selbst her. Es gab in Westfalen hunderte dieser Spiele.

In der Ausstellung können Erwachsene und Kinder einige der Spiele ausprobieren oder an weiteren Angeboten der Museen teilnehmen.

Die WDR Lokalzeit besuchte die Ausstellung als Sie in Iserlohn gezeigt wurde. Hier der Link zum Bericht der Lokalzeit mit dem Titel „Knickern und Blindekuh„.

1 Kommentar

  1. Wir haben nicht mit Murmeln gespielt, sondern mit Knickern. Murmel sagte man u.a. im Rheinland, aber nicht hier.

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