Diamantenes Priesterjubiläum Johannes KlinkhammerIm kleinen Kreis feierte Johannes Klinkhammer am vergangenen Samstag seine diamantene Priesterweihe.

Der 89 Jährige, der seit März diesen Jahres im Seniorenhaus St. Liborius lebt, feierte eine Messe in der dortigen Hauskapelle. Im zur Seite standen sein Nachfolger Josef Vorderwülbeke, der mittlerweile ebenfalls im Un-Ruhestand ist und der neue Pastor des Pastoralverbundes Attendorn, Andreas Neuser.

Vor 60 Jahren empfing Johannes Klinkhammer seine Priesterweihe. Die letzten 30 Jahre im Amt verbrachte er in Attendorn und leitete organisatorisch wie seelsorgerisch die Pfarrei St. Johannes Baptist. 15 Jahre war er außerdem Dechant im damals bestehenden Dekanat Attendorn. Am 26. September 1965 wurde der in Hagen geborenen Geistliche in sein Amt in der Hansestadt eingeführt. 14 Jahre zuvor, am 6. August 1951, war er im Hohen Dom zu Paderborn zum Priester geweiht worden.

Diamantenes Priesterjubiläum Johannes KlinkhammerNach mehreren Stationen, unter anderem als Militärpfarrer in Hamburg und Augustdorf, fand er in Attendorn seine zweite Heimat. Viele Weggefährten ließen es sich daher auch nicht nehmen, persönlich zum Gottesdienst zu kommen und zu gratulieren.

Neben zahlreichen Geschenken überreichte auch Uwe Beul, Leiter des Caritas Zentrum Attendorn, zu dem das Seniorenhaus St. Liborius gehört, einen Geschenkkorb im Namen des Caritasverbandes. Johannes Klinkhammer hatte sich vor 25 Jahren maßgeblich für den Bau von St. Liborius eingesetzt. Zusammen mit Heinz Halberstadt, damals Vorsitzender des Pfarrgemeinderates, wurde das Projekt „Seniorenhaus“ von der Theorie in die die Praxis umgesetzt. Die katholische Kirchengemeinde St. Johannes Baptist konnte vor 25 Jahren den Verein für Caritasheime in Paderborn als Träger für das Projekt gewinnen, welcher dann im Auftrag der Kirchengemeinde den Bau verwirklichte.

Diamantenes Priesterjubiläum Johannes Klinkhammer
Uwe Beul, Leiter des Caritas Zentrum Attendorn, überreichte einen Geschenkkorb im Namen des Caritasverbandes

Heute hat Johannes Klinkhammer hier seinen Lebensmittelpunkt eingerichtet und die damals einmalige Offenheit des Hauses mit immer wieder neuen Besuchern ist heute auch eine der angenehmen Seiten, die der geistliche Rat genießen kann.

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