Philipp Marke aus Mecklinghausen gewinnt mit Par-Runde den Platte-Cup auf seinem Heimatplatz im Repetal

Zum zweiten Mal hatte der Golfclub Repetal seine Mitglieder und zahlreiche Gäste zur Repetaler Golfwoche ins Golddorf Niederhelden eingeladen – und die Anzahl der Teilnehmer war trotz durchwachsenem Wetter ausgesprochen zufrieden stellend. Das neue Clubhaus wurde durch Hotelier Christof Platte kurzerhand um einen beheizten Zeltvorbau auf der Terrasse erweitert, und er selbst sorgte mit seinem freundlichen Team an allen Tagen für ein ausgezeichnetes Catering. Wie immer, wenn eine große Veranstaltung so locker und gut von Statten geht, steckt eine Menge Organisation und Herzblut aller Beteiligten von Seiten des Clubs und der Sponsoren dahinter.

Der Stimmung unter den Golfern, die vier Turniere an vier aufeinander folgenden Tagen spielen konnten, tat das unbeständige Wetter keinen Abbruch und es wurden zahlreiche Handicap-Verbesserungen erzielt. Das gemütliche Beisammensein an „Loch 19“ stand an allen Turniertagen hoch im Kurs – zumal auch viele „gute alte Bekannte“ des befreundeten Golfclubs aus Bad Pyrmont den Weg ins Repetal gefunden hatten.

Die Sieger des Platte-Cup 2011

Los ging es am Donnerstag mit dem Jacobs-Cup, einem Wettspiel nach Stableford. Die Bruttowertung bei den Damen konnte Roswitha Schemann vor Laura Jeck und Sabine Giebeler gewinnen. Bei den Herren siegte David Menke vor Udo Clemens und Thomas Menke. Als Netto-Sieger in der Handicap-Klasse bis 22,4 wurde Udo Clemens mit 41 Punkten geehrt, vor Nick Miederhoff und David Menke. In der höheren Handicapklasse stand Barbara Schmidt vorn, gefolgt von Laura Jeck und R. Immo Rohlfing.

Den am Freitag als Zählspiel ausgetragenen Golddorf-Cup konnte im Damen-Brutto Angelika Steinhoff für sich entscheiden, sie rettete einen knappen Vorsprung vor Angelika Streit und Regina Lioba Clemens ins Clubhaus. In der Herren-Bruttowertung konnte der Sohn (David) den Vater (Thomas) Menke hinter sich lassen. Dritter wurde Sebastian Kühr. Die Nettowertung bis Handicap 23,3 entschied Klaus Olberg mit 40 Punkten für sich, in der Spielstärke zwischen 23,4 und 36 gewann Barbara Hammerschmidt mit 38 Punkten und den Sieg in der Klasse über Handicap 36 sicherte sich Dorothee Gunkel mit 37 Punkten.

Zur Buchen-Trophy hatte am Samstag der langjährige Partner des GC Repetal in Sachen Maschinenpark eingeladen. Gespielt wurde ein Vierer-Auswahldrive – eine Spielform, in der zwei Spieler ein Team bilden und nach dem Abschlag entscheiden, welcher Ball besser liegt und dann abwechselnd bis ins Loch gespielt wird. Hier setzte sich die routinierte Mannschaft Udo Clemens/Sebastian Kühr in der Bruttowertung von Christian Bruse/Hartmut Becker durch. Dritte wurde das Ehepaar Achim und Barbara Schmidt – die mit erspielten 40 Punkten in der Nettowertung ganz oben landeten. Den zweiten Platz belegten in diesem Klassement Elmar und Angelika Streit vor dem Team Dr. Sabine Voß-Pfingsten und Beate Bilsing. Firmenchef Armin Buchen ließ es sich im Anschluss an das Turnier nicht nehmen, die Siegerehrung am Abend persönlich durchzuführen.

Den absoluten Höhepunkt bildete der Platte-P1-Cup zum Abschluss der Golfwoche am Sonntag – und das nicht nur, weil Sponsor Christof Platte sein Turnier-Debut 2011 gab.  Phillip Marke aus Mecklinghausen – er wohnt mit seinem Bruder Maurice nur einige Schritte weit vom Golfplatz entfernt – absolvierte eine fantastische Par- 71-Runde auf dem Kurs im Repetal und verbesserte sein Handicap auf -4,0. Mit 36 Bruttopunkten belegte der Jugendliche souverän Platz 1 – gefolgt von seinem jüngeren Bruder Maurice, der sich mit 30 Bruttopunkten auf ein neues Handicap von – 7,7 verbesserte.  Roswitha Schemann hieß die Siegerin bei den Damen, vor Petra Noll und Ingrid Rohlfing. Die Nettowertung bis Handicap 19,0 konnte Ludger Heuel mit 41 Punkten für sich entscheiden. Er ließ Maurice Marke und Dr. Wolfgang Schlünder (38 bzw. 36 Punkte) hinter sich. In der Handicapklasse 19,1 bis 26,4 setzte sich Rainer Kelbassa vor Johannes Sommerhoff und Mark Hebbecker durch. In der höchsten Handicapwertung belegte Ralf Pilsner mit 45 Punkten Platz 1 – und gewann mit der höchsten Nettopunktzahl auch gleich den vom Haus Platte gestifteten Wanderpokal „P1“.

 

 


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