Die Vernetzung von Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen ist eine wichtige Säule in der Arbeit des Caritasverbandes Olpe. Grundlage ist ein reger Austausch zwischen Haupt- und Ehrenamt. Daher hatten Uwe Beul, Leiter des Caritas Zentrum Attendorn und Mechthild Tilke, zuständig für die Caritas Koordination die Vorstandsmitglieder der Caritaskonferenzen im Pastoralverbund Attendorn ins Haus Mutter Anna eingeladen.

Caritas Konferenz Attendorn 2011Zu Beginn gab es einen geistlicher Impuls in der Kapelle des Hauses, den Elisabeth Lütteke vorbereitet hatte. Als Zeichen des Dankes bekam jede Caritasmitarbeiterinnen eine Sonnenblume für die Zeit, die sie an ihre Mitmenschen verschenken. Mechthild Tilke betonte bei ihrer Begrüßung, wie gut und wichtig es sei, dass Haupt- und Ehrenamt Hand in Hand arbeiten und ein Netz der Hilfe für Menschen in schwierigen Lebenssituationen bilden.

„Die Mitarbeiterinnen der Caritaskonferenzen sehen häufig die Not vor Ort zuerst, führen mit den Betroffenen Gespräche und können ihnen dann gezielt Hilfe vermitteln, die vom Hauptamt angeboten werden, die häufig von professioneller Seite geleistet werden muss. So kann man sich positiv ergänzen. Vorraussetzung ist, dass Haupt- und Ehrenamt sich positiv wahrnimmt, ergänzt, kooperiert und sich wertschätzt. Gut vernetzt kann das Haupt –und Ehrenamt gemeinsam Menschen in den unterschiedlichsten Notlagen Hilfestellung geben.“

Vorgestellt wurden des Weiteren von Uwe Beul ganz aktuell die strukturellen und personellen Veränderungen im Caritas-Zentrum Attendorn. Dazu gehören, abgestuft nach der benötigten Hilfe, die Caritas Station mit ihrer tägliche Hilfe für Senioren, die zu Hause leben und das Service-Wohnen mit einer leichte Betreuung bei unabhängigem Lebensstil in einer attraktiven Umgebung. Der Attendorner Tagestreff schafft Entlastung für Angehörige im Alltagsleben durch Versorgung im Zentrum tagsüber. Das Seniorenhaus St. Liborius bietet gemeinschaftliches Leben mit Rundum-Versorgung, sowie das Haus Mutter Anna als Hausgemeinschaft für Menschen mit Demenz. Camino steht für Sterbebegleitung mit christlicher Ausrichtung. Dieser wurde speziell von Dagmar Langenohl vom Sozialen Dienst vorgestellt.

Immer wieder fand ein reger Austausch über die verschiedenen Angebote statt. „Dieser Austausch soll kein einmaliges Angebot sein“, so Mechthild Tilke“ Caritaszentrum und Caritaskonferenzen werden weiterhin regelmäßig in Kontakt bleiben. Möglichkeiten sind Seniorenfrühstück, Einkehrtag und weiterer Informationsaustausch durch Informationsveranstaltungen.“

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