Das Südsauerlandmuseum in Attendorn stellte in diesen Tagen das ab den Osterferien im Museum angewandte „Mobile Tagging“ vor.

Hinter „Mobile Tagging“ (in Deutsch etwa „bewegliche Markierung“) steckt ein Vorgang, bei dem mit Hilfe eines Smartphones, i-phones oder eines anderen internetfähigen Handys ein 3D-Strichcode (QR-Code) zu einem Objekt ausgelesen wird. Dabei wird das Handy auf den QR-Code gehalten. Nach der Decodierung bekommt der Nutzer die zu dem Objekt gespeicherten Informationen aus dem Internet direkt aus dem Handy angezeigt. Hinter den QR-Codes können sowohl Bilder als auch Texte zum Abruf hinterlegt werden.

Monika Löcken, Leiterin des Südsauerlandmuseums, präsentierte in diesen Tagen die ab den Osterferien 2011 mit QR-Codes versehenen 18 Ausstellungsstücke im Museum. „Dies ist ein weiterer Schritt, das Südsauerlandmuseum für andere Besuchergruppen interessanter zu machen“ freute sich die Museumsleiterin.

Bei den Ausstellungsstücken sind die Informationen, die sonst von einem Museumsführer erzählt werden, im Internet hinter den QR-Codes hinterlegt.

Passend zur Ausstellungseinheit „Pilgerreise“ gibt es voraussichtlich ab Mitte Mai die Möglichkeit, anhand eines QR-Codes ein interaktives Pilgerspiel durchzuführen. Dabei wird der Spieler zuerst eine eigene virtuelle Pilgerreise vornehmen und anschließend mit einem Quiz zur Reise befragt.

Autor des Spiels ist der Attendorner Lehrer Josef Rave. Die technische Ausführung des Spiels sowie die Erstellung der QR-Codes übernimmt die Firma Hansge-Media.

Suedsauerlandmuseum - mobile tagging
Spielautor Josef Rave (v.l.), Museumsleiterin Monika Löcken und David Bock von der Firma Hansge-Media stellten das Mobile Tagging im Museum vor.

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