Internationalen Besuch begrüßte Attendorns Bürgermeister Wolfgang Hilleke vor einigen Tagen im Rathaus der Hansestadt. Zu Gast war eine Delegation aus China.

Die Gruppe aus Fernost trat mit Ihrer Ankunft in Attendorn ihren Gegenbesuch an. Denn bereits im Oktober des vergangenen Jahres weilten Bernd Neufurth von der Akademie Biggesee und Rudolf Hermanns vom Rivius Gymnasium Attendorn im „Reich der Mitte“.

Hintergrund ist ein geplanter Schüler- und Jugendaustausch zwischen dem Kommunistischen Jugendverband der chinesischen Stadt Xuzhou und Jugendlichen aus Attendorn in diesem Jahr.

Bereits im Jahr 2006 unterzeichneten die chinesische und die deutsche Regierung entsprechende Abkommen zur Förderung von Austauschmöglichkeiten. Auf Initiative der Akademie Biggesee in Neu-Listernohl wurde das Rivius-Gymnasium an diesem spannenden Projekt beteiligt.

Vom 11. bis 16. Juli werden 15 junge Chinesen im Alter von 16 bis 18 Jahren die Hansestadt Attendorn und das Sauerland erkunden. Tagsüber stehen Lernprogramme und Workshops zum Thema „Stadt der Zukunft“ in der Akademie sowie Besuche bei der Firma Kirchhoff Automotive und im Rivius Gymnasiums auf dem Programm, abends geht es zu den Gasteltern in Attendorn. Der Gegenbesuch der Oberstufenschüler des Rivius Gymnasiums in China findet vom 15. bis 21. August statt.

Im Beisein von Rivius-Schulleiter Böckeler, seinem Stellvertreter Rudolf Hermanns und Vertretern der Akademie Biggesee Bernd Neufurth, Udo Dittmann, Franz Becker und Ralf Bartmeier wurde die chinesische Delegation durch Bürgermeister Wolfgang Hilleke und die Dezernenten Klaus Hesener und Martin Vollmert in Attendorn willkommen geheißen. Bürgermeister Hilleke ließ es sich nicht nehmen, die Gäste kurz in ihrer Landessprache zu begrüßen. Wolfgang Hilleke versprach, dass die Stadt Attendorn „im Juli alles dafür tun werde, damit sich die Jugendlichen aus China in Attendorn wohl fühlen werden.“

Für Wolfgang Hilleke hat der Jugendaustausch einen sehr wichtigen Aspekt: „Die Geschichte hat immer wieder gezeigt, dass gerade im gegenseitigen Kennenlernen Respekt und Verständnis füreinander entstehen und Vorurteile überwunden werden können. Und vielleicht werden durch unseren Jugendaustausch sogar Freundschaften aufgebaut, die dann hoffentlich lange anhalten werden.“

Zum Abschluss wurden Geschenke ausgetauscht. Die chinesische Delegation nimmt einen Wachssiegel-Abdruck der Stadt Attendorn mit nach Hause, während sich Wolfgang Hilleke über einen handgefertigten Teller und eine Seidenkrawatte aus China freuen darf.

Besuch aus China in Attendorn
Bürgermeister Wolfgang Hilleke hieß die Delegation aus China in Attendorn willkommen. Und das sogar auf Mandarin.

 

Chinesische Delegation in Attendorn
Dieser chinesische Wimpel wird seinen Platz im Attendorner Rathaus bekommen.

 

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