Fast die Hälfte aller Mitglieder konnte der amtierende Vorsitzende der Senioren-Union der Hansestadt, Reinhard Henze, zu diesjährigen Mitgliederversammlung am vergangenen Dienstagnachmittag im Hotel zur Post begrüßen. Eine Anzahl, von der er selbst überrascht war. Offensichtlich interessierten die beiden Vortragsthemen: „Attendorn – 1. Fair-Trade-Stadt in Südwestfalen“ und „Kommunalpolitische Jahresplanung der CDU für 2011“ die Mitglieder außerordentlich.

So bemühte sich Henze die Regularien möglichst schnell über die Bühne zu bringen, wobei er zunächst den im vergangenen Jahr plötzlich verstorbenen 1. Vorsitzenden, Gerhard Dietrich, ausführlich würdigte. Auch wies er noch einmal auf die bereist im Rundbrief aufgezeigten geplanten Veranstaltungen hin.

Den Jahresbericht von Schriftführerin Anne Scharpegge nahmen die Anwesenden mit großem Beifall entgegen. In ihrer kurzen Begrüßung ging Wilma Ohly, die Vorsitzende der Kreis-Senioren-Union, auch auf die Ergebnisse der letzten Landestagung der Senioren-Union in Recklinghausen ein.

Bevor der Vorsitzende der CDU-Stadtrat-Fraktion, Bruno Droste, mit einigen Herren aus dem Vorstand die Schwerpunkte der politischen Arbeit im Stadtrat für 2011 bekannt gab – es werden fünf Konzepte entwickelt, die auch ihre Ursache im immer schneller werdenden Demografie-Wandel haben: die Stadtentwicklung, die Dorfentwicklung, ein Klima- und Energiekonzept und Themen der regional 2013 -, berichtete die Sprecherin des Kreises „Fairer Handel“ in Attendorn, Adelheid Lütticke, über die Aktion „Fairer Handel“ und die Entwicklung zur „Fair-Trade-Stadt Attendorn“. Dabei ging sie auf die Geburtsstunde des „Ersten-Welt-Laden“ in der Hansestadt vor rund 30 Jahren ein und zeigte den Werdegang bis heute anhand eines Power-Point-Vortrages auf.

Sie konnte deutlich machen, dass ein fairer Handel für alle Beteiligten von Vorteil ist. So können die Hersteller dieser Waren, seien es Kaffee, Tee, Obst oder sogar Rosen, durch entsprechenden Erlös sich selbst einen Lebensunterhalt bis hin zur einer guten Schulausbildung sichern, während die Verbraucher hier nur einige Cent mehr zahlen.

Sie betonte, dass es in Attendorn aufgrund der Auszeichnung als „Fair-Trade-Stadt“ neben den kirchlichen Einrichtungen immer mehr Geschäfte aber auch Behörden, Schulen und Kindergarten gäbe, die sich dieser Aktion anschlössen. Sie bat die Anwesenden eindringlich darum, auf das entsprechende Zeichen zu achten und diese Waren auch zu kaufen.

Seniorenunion Attendorn - Mitgliederversammlung 2011
Die Sprecherin des Kreises Faire Handel, Adelheid Lütticke, erläuterte den Sinn des fairen Handels auch für die Bewohner der Hansestadt

 

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