Zu Besuch im Attendorner Rathaus war in diesen Tagen Ingrid Hamel-Weber. Die Bereichsleiterin des Geschäftsbereiches Westfalen-Süd stellte Bürgermeister Wolfgang Hilleke das Tätigkeitsfeld des Sozialwerkes St. Georg e. V. vor.

Das Sozialwerk St. Georg erbringt Dienstleistungen, damit Menschen mit Behinderungen, Erkrankungen oder sozialen Schwierigkeiten selbstbestimmt leben können. „Nicht für, sondern mit Menschen arbeiten“, heißt der Leitgedanke des Vereins, der seinen Hauptsitz in Gelsenkirchen hat.

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Ingrid Hamel-Weber informierte Attendorns Bürgermeister Wolfgang Hilleke über die Arbeit des Sozialwerkes St. Georg.

Doch auch in Attendorn ist das Sozialwerk seit 2008 mit dem Projekt „ZwischenZeit“ aktiv. Dabei handelt es sich um eine therapeutische Wohngruppe für (junge) Menschen mit Essstörungen.

„Eine Essstörung ist kein Lebensstil, sondern eine gefährliche Krankheit, an der immer mehr junge Menschen erkranken“, weiß Frau Ingrid Hamel-Weber zu berichten. „Die therapeutische Wohngruppe „ZwischenZeit“ bietet eine Alternative, um aus bestehenden familiären Belastungen und sozialen Stigmatisierungen auszubrechen.“

Um den eigenen Körper neu zu entdecken und wieder unbeschwert essen zu können, gibt es in der Saarbrücker Straße in Attendorn unter der Leitung von Frau Tülay Öztürk-Medau seit Oktober 2008 die Wohngruppe „ZwischenZeit“, in der junge Menschen mit Essstörungen neben dem Wohnangebot auch therapeutische Unterstützung bekommen. Die Kosten werden in der Regel durch das zuständige Jugendamt, im Einzelfall auch durch den Sozialhilfeträger übernommen.

Bürgermeister Wolfgang Hilleke zeigte sich beeindruckt von der Arbeit des Sozialwerkes: „Durch die Arbeit des Sozialwerkes St. Georg wird Menschen mit einer Erkrankung die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht. Die Wohngruppe „ZwischenZeit“ in der Saarbrücker Straße ist dabei eine wichtige Einrichtung, die das stationäre Betreuungsangebot in unserer Stadt bereichert.“

Das Sozialwerk St. Georg wird sich mit einem eigenen Infostand am „Markt der Möglichkeiten“ am Samstag, 12. März 2011, im Attendorner Rathaus präsentieren.

Wer sich vorab über die Arbeit des Sozialwerkes St. Georg und die Wohngruppe „ZwischenZeit“ informieren möchte, kann sich mit Frau Öztürk-Medau unter Tel. 02722/635940 oder E-Mail zwischenzeit@sozialwerk-st-georg.de in Verbindung setzen. Weitere Informationen finden Internetbesucher auf den Homepages www.sozialwerk-st-georg.de und www.essstoerung-zwischenzeit.de. Erste Informationen können auch anonym, vertraulich und kostenlos über die Telefonnummer 0800-7694259 (zum Nulltarif aus dem deutschen Festnetz) eingeholt werden.

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