Gestern feierte die KG Isch Kanns zum 11ten Mal ihre traditionelle Prunksitzung. Die Karnevalsgesellschaft der etwas anderen Art hatte sich für die Narren in der vollbesetzten Schützenhalle Ennest wieder ein Programm der Superlative einfallen lassen.

Wurden im letzten Jahr die Gäste der Herrentoilette noch mit Musik während ihres Aufenthaltes unterhalten, wurden in diesem Jahr im stillen Örtchen Märchen der Gebrüder Grimm von Phillip Gibson vorgetragen.

Pünktlich um 20:11 Uhr zog der Elferat mit Präsident Sebastian Ninse in die Halle ein. Es folgten die Protokolarien: Begrüßung der Gäste und Ehrengäste, Gedenkminute und natürlich das diesjährige Motto. Dieses lautet: „Lieber gar kein Motto als das von Höffer’s Otto“.

Es folgte einer der Höhepunkte des Abends. Der Elferrat stellte mithilfe der Ennester Prinzengarde den neuen Prinz Karneval der Session 2011/12 vor. Als siamesische Zwillinge zeigten sich Christian und Marcel Bender dem Volk. Nach der Überreichung der Insignien – Gummihuhn und Gartenkralle aus rostfreiem Edelstahl – begann das Unterhaltungsprogramm.

Philippa Gibson Tanzmariechen und Tanzoffizier Christian Pospischil begeisterten die Narren mit ihrem neuen Tanz. Die obligatorische Zugabe musste folgen.

Jochen Bundels, als Rainer Calmund sinnierte in seiner unnachahmlichen Art über die KG Isch Kann’s. Und als erster Senator der Karnevalsgesellschaft wurde er unter tosendem Beifall wieder von der Bühne gelassen. Der Protokollant Matthias Struwe wusste Einiges von einem gemeinsamen Ausflug zum Schützenfest nach Ilpe zu berichten.

Einen musikalischen Hochgenuss bot der nächste Programmpunkt. Musikstücke der Opern La Traviata, Carmen u.a. wurden von der Tanzgarde der KG präsentiert. Aufgeführt wurde ein historisches Bühnenspiel, dessen Hintergrund die Feier der Offiziere der Schutztruppe war. Das jährliche Fest dieser Gemeinschaft in Rot fand seinen Höhepunkt, in dem der Beste seiner Zunft als Schütze ermittelt wurde. So nutzte man ein Abbild eines Körperteils des Obersten Dienstherren als Zielscheibe. Als dieser dies vernahm, kam es zu erbitterten Kampf hinter den Kulissen der Organisation. Anders als in den meisten Opern endete diese Aufführung aber mit dem Schulterschluss aller Parteien und es kam zu einem Happy End. Auch der oberste Dienstherr wurde nun von allen geliebt und er gelobte, in Zukunft mehr Spass verstehen zu wollen.

Nach einer Liveschaltung in die Herrentoilette sangen die Los Verpeilos und die Klein Colonias gemeinsam mit dem Narrenvolk. Als Tanzgarden waren neben der Ennester Prinzengarde noch die Funkengarde Bamenohl und die Funkengarde Rönkhausen mit ihren Tänzen zu Gast.

Alles in allem war diese Jubiläumssitzung eine der besten Sitzungen der KG Isch Kann’s.

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