P. John Rocksloh OSB
P. John Rocksloh OSB

Am 12. Januar 2011 kam P. John Rocksloh OSB bei einem tragischen Unfall in Dar es Salaam, Tansania, ums Leben. Rocksloh war seit mehr als 36 Jahren für sein Heimatkloster Königsmünster in Meschede in Afrika tätig. Seit einigen Jahren betreute er in Dar es Salaam im Stadtteil Kurasina ein Schulprojekt für 80 Kinder, das auch durch Spenden aus Attendorn unterstützt wurde.

Ulrich Rocksloh wurde am 26. August 1941 in Heggen geboren. Aufgewachsen ist er in Attendorn, Kölner Poorte, Am Kehlberg.

Nach der Schule erlernte er den Beruf des Werkzeugmachers bei der Firma Muhr und Bender (1956 bis 59). Anschließend war Ulrich Rocksloh von 1960 bis 1962 bei der Firma Franz Viegener II (heute Viega) als Werkzeugmacher beschäftigt. Es folgte die Bundeswehrzeit.

Im Jahre 1964 trat Rockslohs Uli, wie ihn die Attendorner nannten, als Ordensbruder in die Benediktiner Abtei Königsmünster in Meschede ein. Er legte am 7. Mai 1966 in der Abtei Königsmünster seine zeitliche Profess ab und wurde am 26. November 1972 als Missionar in die Abtei Ndanda ausgesandt.

Während seiner Missionstätigkeit wirkte er in verschiedenen Bereichen und Gebieten der Abtei Ndanda, bevor er in den achtziger Jahren nach Deutschland zurückkam, um im Studienhaus St. Lambert Theologie zu studieren.

Nach seiner Priesterweihe am 24. Januar 1988 kehrte er in die Mission zurück und war zuletzt Prokurator und Superior in der Missionsprokura Kurasini in Dar es Salaam.

Requiem und Beerdigung sind am Samstag, 15. Januar in der Abtei Ndanda.

Die Pfarrgemeinde Attendorn gedenkt seiner in einer Eucharistiefeier am Dienstag, 18.11.2011 um 18:15 Uhr in der Pfarrkirche St. Johannes Baptist. Die Abendmesse in der Hospitalkirche entfällt.

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