Ein breit aufgestelltes Ehrenamt 

Vor rund zwei Wochen wurde in den Attendorner Geschichten das Ehrenamt der Feuerwehr vorgestellt. Höchste Zeit, sich nun ihren engen Kollegen in der Attendorner Nachbarschaft zu wenden. Die Rede ist vom DRK Ortsverband Attendorn. Marco Steinrode, Leiter des DRK, Herbert Keseberg, ehemaliger Leiter und jetziger Zweitvorsitzender, sowie Fabian Kost haben einen Einblick gegeben.

„Beim DRK gibt für jeden was zu tun.“, erklärt Marco Steinrode gleich zu Beginn. Wie die Feuerwehr, so musste sich auch das DRK mit zahlreichen technischen Neuerungen, strengen Hygienevorschriften und diversen anderen Aufgabenbereiche auf verschiedene  Fachgebiete spezialisieren. Auch hier schafft das keiner allein, viel mehr sind inzwischen Spezialisten gefragt, die sich in bestimmten Bereichen gut zurechtfinden. Nicht jeder muss dabei Arzt oder in der Pflegebranche tätig sein. Auch Techniker werden gebraucht, wie etwa Herbert Keseberg, der als Werkzeugmechaniker immer dann helfen kann, wenn z.B. eines der Fahrzeuge eine Reperatur benötigt.

Attendorner Geschichten DRK
Marco Steinrode, Herbert Keseberg und Fabian Kost.

Wo Sanitätsdienst, kultureller Brauchtum und Nächstenliebe zusammen kommen

Auch sonst ist das DRK sehr breit aufgestellt. Die Aufgabenbereiche erstrecken sich von der Pflege über Jugendarbeit, Blutspende, Santitätsdienst und Ersthelfer vor Ort bis hin zur kultureller Erhaltung von Traditionen, etwa durch die Zubereitung der Attendorner Erbsensuppe aus der Feldküche „Wir brauchen dringend jemanden, der sich um unsere restaurierte Feldküche kümmert.“,  sagt Marco Steinrode und erklärt: „Wer Interesse hat als Feldkoch zu arbeiten und eine wichtige Tradition aufrecht erhalten möchte, kann sich gerne bei uns melden.“ Die Ausbildung dauert etwa zwei Wochen. Auch bei den Blutspenden, die 24 Mal im Jahr stattfinden, wird Hilfe gesucht, z.B. in der Bewirtung der Spender. Selbstverständlich ist man bei den Spenden aber auch so herzlich willkommen, wenn man nicht zum Verein gehört. Bei gerade mal 6 – 8 % an Spendern ist das sogar ein großes Anliegen des Ortsvereins.

Ein sehr wichtiger Bereich ist außerdem das Jugend-DRK. Die meisten, die als Erwachsene im Dienst des Vereins stehen, sind überhaupt erst dadurch dazugekommen. Fabian Kost hat als Schulsanitäter angefangen und befindet sich inzwischen in der Grundausbildung zum Sanitäter, neben seiner Hauptaufgabe als Schüler. Auch Marco Steinrode und Herbert Keseberg waren schon als Jugendliche dabei. Unter anderem kümmern sich Jugendgruppenleiterin Vanessa Maßing und Erieherin Verena Springmann um die Vereinsjugend.

Personell geht es dem DRK Ortsverein Attendorn ganz gut, jedoch können immer noch Kräfte gebraucht werden. Wer also Interesse hat, aus welchem Bereich er oder sie auch kommt, kann gerne mitmachen. Man muss nur mindestens sechs Jahre alt sein bzw. 16, wenn man gleich in den Einsatz will.

Kontakt:
Tel. 02722/2230
E-Mail: info@drk-attendorn.de

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