Longboarden, Slacklining und Stand-up-Paddeln sind anspruchsvoll, abwechslungsreich und liegen im Trend. Wer eine sportliche Herausforderung sucht, liegt mit diesen Trendsportarten richtig. Hier sind nicht nur Balance und Fitness, sondern auch Geschick und Ausdauer gefragt.

Longboarden als Newcomer des Jahres

Longboarden zählt zu den beliebtesten Trendsportarten des Jahres. Mit einer Länge von 90 bis 150 Zentimetern ist das Longboard deutlich länger als ein herkömmliches Skateboard, weshalb die Sportart wesentlich höhere Geschwindigkeiten verspricht. Der Preis für ein Brett startet bei ca. 80 Euro und ist nach oben offen. Neben stationären Skaterläden kann man die Boards online bei Intersport erwerben. Erfinder des Longboards waren Surfer, die nicht nur auf den Wellen, sondern auch auf dem Asphalt „reiten“ wollten.  Ein Longboard lässt sich durch Gewichtsverlagerung des Fahrers navigieren, sodass das Brett sich für verschiedene Stile wie Downhill-, Freestyle- und Slalomskaten eignet. Das Fahren erfordert einiges an Übung, da auch das Bremsen gelernt sein will. „Carven“, „Pumpen“ und „Pushen“ sind nur einige Techniken, mit denen das Longboard in Bewegung gesetzt wird. Zu den beliebtesten Fahrtechniken gehört das „Dancing“, das mit dem Wellenreiten zu vergleichen ist und das man sich hier ansehen kann:

Slacklining und Stand-Up-Paddeln für Spaß und Koordination

Slacklining und Stand-up-Paddeln sind zwei weitere Trendsportarten, die viele Anhänger gefunden haben. Slacklining ist sehr günstig, weil für diese Sportart lediglich ein elastisches Band (Slackline) benötigt wird, das mithilfe von Rundschlingen und Schraubkarabinern an zwei Fixpunkten befestigt wird. Koordination, Balance und Konzentration werden beim Slacklining gleichermaßen geschult, weshalb die Trendsportart sich vor allem für Skifahrer, Kletterer, Longboarder, Snowboarder und Kampfsportler eignet. Während Anfänger versuchen, auf dem Seil zu balancieren, ohne den Boden zu berühren, nutzen Profis die Slackline für akrobatische Kunststücke.
Balance ist auch beim Stand-up-Paddeln gefragt, das relativ leicht erlernbar ist. Die benötigte Technik verdeutlicht das folgende Video:

Benötigt werden ein Surfbrett und ein Paddel, um sich stehend auf dem Wasser fortbewegen zu können. Beides kann man inzwischen an den meisten Stränden ausleihen. Da man das Surfbrett ständig ausbalancieren muss, ist das Stand-up-Paddeln ein Ganzkörpertraining, das sowohl den Rumpf als auch die Arme und die Beine fordert – vor allem dann, wenn Wellen das Surfbrett beeinflussen. Stand-up-Paddeln ist nicht nur ein perfektes Work-out, sondern auch eine Sportart, die eine fantastische Aussicht verspricht.

Longboard Leonardo Shinagawa
Bildrechte: Flickr Longboard Leonardo Shinagawa CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

 

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