Nach seinem begeisternden Auftritt vor 3 Jahren ist das renommierte Pindakaas Saxophonquartett erneut beim Attendorner Kulturring zu Gast, in diesem Jahr mit seinem höchst interessanten Programm „Kinderszenen“. Das Konzert findet am 24. April 2016 um 17 Uhr in der Kapelle des Collegium Bernardinum statt und wird sicherlich zu einem besonderen Höhepunkt innerhalb der städtischen Konzertreihe.

„Kinderszenen“ stellen musikalische Kindheitsbilder von der Romantik bis zur Moderne vor – und zwar aus der Sicht der verschiedenen Komponisten, ergänzt durch Texte von Goethe, Heine, Rilke, Brecht und Wilhelm Busch. Als Auftakt erklingen Ausschnitte aus Schumanns berühmten Kinderszenen, mit denen er aus seiner Erinnerung heraus den Traum der eigenen weit zurückliegenden Kindheit beschwören wollte. Es folgen unterschiedlichste Beispiele in Musik gefasster Kindheitsträume von Peter Tschaikowsky, Debussy, Poulenc und Ravel bis zu Kompositionen von Eugène Bozza, Chick Corea und Marcin Langer. Erstmalig präsentierte das Quartett diese klingenden Erinnerungen im Rahmen der Deutsch- Italienischen Kulturwoche in Venedig. Konzerte in Schottland, der Schweiz und in ganz Deutschland schlossen sich an.

Karten für dieses Konzert mit Pindakaas sind im Vorverkauf für 10 € erhältlich im Bürgerbüro (02722/64-100), in der Tourist-Info (02722/64-140), bei allen ad-ticket-Vorverkaufsstellen, unter der Tickethotline 0180/ 6050400 oder

online unter tickets.woll-biggesee.de;

ferner an der Abendkasse für 12 €.
Kinder und Schüler haben wie bei allen Veranstaltungen des Kulturrings freien Eintritt.

Seit seiner Gründung 1990 hat sich das Pindakaas Saxophon Quartett europaweit in Kammer- und Kirchenkonzerten und bei renommierten Festivals hervorragend etabliert. Markenzeichen des Quartetts ist sein nobler und feiner Ton im Zusammenspiel, sein Querdenken jenseits gängiger Kammermusikprogramme und nicht zuletzt der sympathische, kleine Schuss Humor, der bereits im Namen „Pindakaas“ (=Erdnussbutter) seinen Ausdruck fand. So interpretieren sie Kompositionen aller Jahrhunderte stilgerecht und in zeitgemäßem Gewand, verleihen ihnen aber durch die Art des Musizierens und durch die in gleicher Weise informativen wie humorvollen Moderationen eine sympathische, musikalische Frische.

Das Quartett spielt in der Besetzung Thorsten Floth (Sopransaxophon), Guido Grospietsch (Altsaxophon), Anja Heix (Tenorsaxophon) und Matthias Schröder (Baritonsaxophon).

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