Dennis Kremer für die Westdeutsche Meisterschaften qualifiziert

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Nach dem erfolgreichem Abschneiden bei den Kreismeisterschaften in Halver ging die Reise jetzt weiter nach Kamen zu den Bezirkseinzelmeisterschaften.
Drei Judokas des TV Attendorn stellten sich dieser Herausforderung: Roman Rudi in der U15, Dennis Kremer und Lea Heul in der Jugend U18.

Der Bezirk Arnsberg umfasst im Judo auch das vordere Ruhrgebiet. In Witten und Dortmund sind  Leistungsstützpunkte und Bundesligamannschaften vertreten. Entsprechend stark ist das Teilnehmerfeld auf solchen Meisterschaften einzuschätzen.

Das musste Roman leider am eigenen Leib erfahren. Trotz guter Ansätze konnte er seinen Gegnern nicht standhalten und musste nach zwei Kämpfen aufgeben. Auch Lea erwischte ein schweres Auftaktlos. Obwohl sie in Führung lag, brachte sie eine zweifelhafte Schiedsrichterentscheidung am Mattenrand aus dem Konzept. Lea musste sich der späteren Vizemeisterin des Turniers geschlagen gegeben. Nun  durfte sie in der Trostrunde nicht mehr verlieren. Das nahm sie sich zu Herzen und dominiert den zweiten Kampf. Nach kurzer Zeit gewann sie diese Bergung vorzeitig durch einen Tai-otoschi (Körpersturz). Im Kampf um den Einzug in das kleine Finale ereilte Lea erneut das gleiche Schicksal wie im ersten Kampf. Trotz Führung gab es am Mattenrand abermals Unsicherheiten und die Begegnung ging verloren. Somit blieb für Lea der 7.Platz.

Dennis erwischte einen sehr guten Tag. Er ist in der für ihn neuen Altersklasse der jüngere Jahrgang und musste aufgrund der KM in einer für ihn höheren Gewichtsklasse kämpfen. Er gewann vorzeitig und kam ins Halbfinale. Besonders schön war sein Wurf mit anschließendem Haltegriff im Viertelfinale. Im besagten Halbfinale musste Dennis sich trotz aufopferungsvollem Kampf dem späteren Sieger geschlagen geben. Im kleinen Finale um Platz drei zeigte er dann noch einmal sein volles Können. Durch guten Griffkampf und immer wieder folgenden Wurfansätzen ließ er seinem Gegner keine Chance. So sicherte sich Dennis mit wiederholten Fußstoppwürfen die nötigen Punkte für seinen Sieg. Der verdient Lohn war der dritte Platz und die damit verbundene Qualifikation zu den Westdeutschen Meisterschaften.

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