Vortrag in der Helios Klinik Attendorn am 21.10.2015 um 16 Uhr

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Dr. med. Daniela Mettal-Minski, Chefärztin der Internistischen Rheumatologie

Dr. med. Daniela Mettal-Minski, Chefärztin der Internistischen Rheumatologie an der HELIOS Klinik Attendorn, stellt das Krankheitsbild der Osteoporose vor und erläutert Methoden der Diagnostik sowie bewährte und neue Therapiemöglichkeiten.

Der Schwund an Knochenmasse, der als Osteoporose bezeichnet wird, stellt ein immer schwerwiegenderes Problem in unserer älter werdenden Bevölkerung dar. Selbst die jüngere Generation kann mangels körperlicher Bewegung und falscher Ernährungsgewohnheiten daran erkranken. Auch einige Medikamente können die Entwicklung einer Osteoporose fördern.

Die Folge ist ein erhöhtes Risiko, Knochenbrüche zu erleiden. Die Osteoporose selbst tut nicht weh und äußert sich meist erst in Form einer Fraktur. Am meisten gefürchtet sind hier Brüche an Wirbelkörpern und am Schenkelhals mit drohender Invalidität. Umso wichtiger ist es, die Osteoporose möglichst früh zu erkennen, bevor der Knochen bricht. Auch hinsichtlich der Vorbeugung lässt sich viel selbst tun, mit der richtigen Ernährung und viel Bewegung.

Auch in der Therapie der bereits einsetzenden Krankheit gibt es Fortschritte. In ihrem Vortrag berichtet Dr. Daniela Mettal-Minski zum Beispiel über neue Medikamente, die nur alle sechs Monate gespritzt werden müssen. Sie sind in der Lage, über mindestens acht Jahre einen kontinuierlichen Zuwachs an Knochenmasse zu erzeugen. Früher war dies nur fünf Jahre lang möglich. Weiterhin ist interessant zu wissen, dass heute die Krankenkassen auch schon die Knochendichtemessung zur Diagnostik der Osteoporose übernehmen, nicht mehr nur die Behandlung des Knochenbruches selbst. So kann heute dem Knochenabbau und –bruch effektiver vorgebeugt werden.

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