Medienvorschau_AkL_Spannband_330643Der Karneval im Kreis Olpe kommt immer mehr auf Touren. Sowie in den Hochburgen am Rhein laufen sich auch hier die Jecken für die bevor- stehenden Veranstaltungen und Umzüge warm.
Alle Party-, Sitzungs- und Umzugsbesucher sollten sich ebenfalls rechtzeitig vorbereiten. Schließlich gehört neben Kostümen, Musik und guter Laune für die meisten Karnevalisten auch das ein oder andere Glas Alkohol zum Feiern dazu. „Wer ausgelassen feiern möchte, sollte sich vorher überlegen, wie man nach Hause kommt“, rät Michael Wulf von der Kreisverkehrswacht Olpe. „Entweder kann man ein Taxi vorbestellen oder sich eine Verbindung mit Bus und Bahn heraussuchen. Auch kann man vor der Fahrt festlegen, wer den Abend über nüchtern bleibt, um alle sicher nach Hause zu bringen.“
Für die Hinfahrt das Auto zu nehmen und erst am Ort zu entscheiden, wer zurückfahren soll, sei keine so gute Idee: „Es ist besser, wenn sich jeder frühzeitig darauf einstellen kann, wie man den Abend verbringt. Wer fährt, sollte konsequenter Weise überhaupt keinen Alkohol trinken“, so Wulf in einem Gespräch mit unserer Zeitung.
Die Verkehrswacht warnt auch davor, über den Abend verteilt doch das ein oder andere alkoholische Getränke zu sich zu nehmen. „Gerade beim Feiern verliert man schnell den Überblick darüber, wie viel man getrunken hat, und setzt sich hinters Steuer, obwohl man nicht mehr fahrtüchtig ist“, erklärt der Geschäftsführer der Kreisverkehrswacht.
KarnevalDass man als Fahrer besser die Finger vom Alkohol lässt, belegen auch die NRW-Verkehrsunfallzahlen aus dem letzten Jahr. Bei 145 Unfällen war in der Karnevalszeit 2014 Alkohol die Ursache, so das NRW-Innen- ministerium. 23 Personen wurden bei Alkoholunfällen verletzt. Die Polizei führte in NRW insgesamt 62.367 Kontrollen durch; 17.256 Mal wurden Fahrzeugführer auf Alkohol getestet und 230 Führerscheine einbehalten. Neben den Alkoholtests wurden viele Fahrer auch auf Drogen getestet; dabei wurden 273 Verstöße registriert.
„Eigentlich ist es doch ganz einfach“, resümiert Michael Wulf. „Wer feiert und Alkohol trinkt, setzt sich nicht ans Steuer. Wer diese einfache Regel nicht beherzigt, riskiert nicht nur die eigene Gesundheit und die der anderen Verkehrsteilnehmer. Er darf sich auch nicht wundern, wenn er seine Fahrerlaubnis verliert!“


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