Dienstag, 21. Oktober 2014

Neues Wahrzeichen für das Südsauerland: Die gute Nixe vom Biggesee

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Am 3. Mai 2012 erhält die Region Südsauerland ein neues Wahrzeichen. An diesem Abend wird der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Attendorn-Lennestadt-Kirchhundem, Heinz-Jörg Reichmann, auf der im Biggesee gelegenen Vogelinsel gemeinsam mit geladenen Gästen eine rund acht Meter lange Seejungfrau der Öffentlichkeit übergeben. Die von dem Rönkhauser Künstler Friedrich Freiburg geschaffene Skulptur wurde gemeinsam von der Stadt Attendorn und der Stiftung der Sparkasse für Attendorn, Lennestadt und Kirchhundem finanziert. In einem Schülerwettbewerb sind Schulklassen in der Region derzeit dazu aufgerufen, der Seejungfrau noch einen prägnanten Namen zu geben. Die Klasse, deren Name die Jury überzeugt, erhält ein Preisgeld von 500 Euro.

Die "gute Nixe" vom Biggesee

 

 

Entwurf der Nixe

Auf der Suche nach einer neuen Attraktion für die Region mit hohem Wiedererkennungswert kam Verantwortlichen aus dem Kreis Olpe und der Stadt Attendorn die Idee für die „ gute Nixe vom Biggesee“. Sie soll künftig ein weiterer, markanter Anziehungspunkt für Besucher des Südsauerlandes sein und die touristische Attraktivität der Region rund um Bigge und Lenne weiter fördern. Das deckt sich mit den Zielen der Stiftung der Sparkasse für Attendorn, Lennestadt und Kirchhundem. Diese hat es sich zur Aufgabe gemacht, Projekte von besonders nachhaltigem Charakter zu unterstützen.

Die Klassen drei und vier der Grundschulen sowie fünf und sechs der weiterführenden Schulen in der Region sind derzeit aufgerufen, sich an einem Wettbewerb zur Namensfindung für die Nixe zu beteiligen. Der Siegerklasse winken 500 Euro Preisgeld und die Teilnahme am offiziellen Festakt auf dem Motorschiff „Westfalen“. Die „Taufe“ wird der Bürgermeister der Stadt Attendorn, Wolfgang Hilleke, gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Attendorn-Lennestadt-Kirchhundem, Heinz-Jörg Reichmann und Stiftungsvorstand Bernd Schablowski vornehmen. Der Künstler Friedrich Freiburg wird dabei persönlich anwesend sein. Mit von der Partie sind außerdem Vertreter aus Kultur und Touristik sowie der am Biggesee gelegenen Kommunen. Die unter Naturschutz stehende Vogelinsel wird dabei nicht betreten, um die brütenden Vögel in ihrer Ruhe nicht zu stören.

Hilleke und Reichmann sind sich sicher, dass die Seejungfrau als neues Wahrzeichen für den Biggesee ihre Wirkung entfalten wird. Die Öffentlichkeit kann die neue Attraktion entweder bei einer Bootstour mit der Biggeseeschifffahrt besichtigen oder auf einer Wanderung am Biggesee von Weitem entdecken.

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