Montag, 25. Mai 2015

Attendorner unterwegs: Bayer Leverkusen – FC Barcelona

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14.02.2012 Leverkusen, BayArena – Champions League Achtelfinale: Bayer Leverkusen – FC Barcelona

Am Spielfeldrand unter den Pressefotografen der Attendorner Markus Dietrich. Seine Aufgabe: Gute Schnappschüsse vom Spielverlauf und das ist ihm gelungen.

Der FC Barcelona um Weltstar Lionel Messi siegte im Champions League Spiel gegen Bayer Leverkusen klar mit 3:1.

Weitere Fotos vom Spiel finden Sie auf der Webseite von Markus Dietrich unter www.sportfoto.biz

Einen ausführlichen Bericht über das Spiel finden Sie u.a. hier »

Aktuelles aus  der Champions-League:

  • Real droht Bayern in Gruppenphase 18. Mai 2015

    Die UEFA-Reform für die kommende Champions-League-Saison 2015/16 beschert den Fans womöglich schon in der Vorrunde ein Duell der Giganten.

    Real Madrid rutscht durch die Neuordnung der Setzliste von Topf eins in Topf zwei und könnte so bereits in der Gruppenphase auf den FC Bayern treffen.

    Anstelle von Real, in Spanien nur Tabellenzweiter, könnte dem deutschen Rekordmeister nach jetzigem Stand aus diesem Topf auch Atletico Madrid, der FC Valencia, der FC Porto, der FC Arsenal, Manchester City oder – bei Qualifikation – Manchester United zugelost werden.

    Ab der kommenden Spielzeit gilt, dass die Meister der sieben stärksten europäischen Ligen (nach Uefa-Fünfjahreswertung, Stichtag nach Vorjahressaison) plus der Titelverteidiger die Gruppenköpfe bilden. Die UEFA will mit dieser Regelung die Landesmeister stärken.

    Ist der Titelverteidiger gleichzeitig Meister, rückt der Titelträger der achtstärksten Liga nach. So wird es 2015/16 sein, da mit dem FC Barcelona und Juventus Turin im Finale am 6. Juni in Berlin zwei feststehende Meister um die Champions-League-Krone kämpfen.

    Profiteur der Regelung ist der niederländische Klub PSV Eindhoven.

    Bayer Leverkusen würde bei überstandener Qualifikation im zweiten Lostopf landen, der VfL Wolfsburg und Borussia Mönchengladbach werden in den hinteren Lostöpfen gesetzt.

  • Barcelona lädt Guardiola ein 17. Mai 2015

    Bayern Münchens Trainer Pep Guardiola wird beim Champions-League-Finale am 6. Juni womöglich doch im Olympiastadion von Berlin sein – auf Einladung des FC Barcelona.

    Das bestätigte Jordi Cardoner, Vizepräsident der Katalanen, dem Sportsender Esport 3 am Samstagabend.

    Es sei der ausdrückliche Wunsch des Präsidiums, dass der ehemalige Erfolgscoach Guardiola beim Endspiel gegen Juventus Turin vor Ort ist, sagte Cardoner.

    Neben Guardiola wurden auch die ehemaligen Barca-Trainer Frank Rijkaard, Johan Cruyff und Terry Venables eingeladen.

    Barcelona, das auf dem Weg ins Finale die Münchner besiegt hatte (3:0/2:3), greift in Berlin nach seinem ersten Champions-League-Titel seit 2011.

  • Scheitern deluxe 14. Mai 2015

    Weltfußballer Cristiano Ronaldo stapfte wütend in die Kabine, hatte das Weinen schon hinter sich, da fing James Rodriguez erst an. Und auch Toni Kroos war einfach nur bedient. “Das ist sehr bitter, es wäre absolut möglich gewesen, ins Finale zu kommen”, sagte der Weltmeister nach dem 1:1 (1:0) von Real Madrid im Halbfinal-Rückspiel der Champions League gegen Juventus Turin.

    Der Titelverteidiger ist ausgeschieden, nicht zuletzt wegen Kroos’ Schlafmützigkeit beim Gegentor.

    Im Fokus der Kritik steht aber Trainer Carlo Ancelotti. “Wenn sie den Trainer auswechseln wollen, haben sie das Recht dazu”, sagte Ancelotti, nachdem die Saison ohne Titel fast zur Gewissheit geworden war.

    Albtraum, Reinfall, Desaster

    An die letzte, minimale Chance in der Meisterschaft glaubt bei vier Punkten Rückstand auf den Erzrivalen FC Barcelona zwei Spieltage vor Saisonende niemand mehr. Das Hausblatt Marca schrieb daher vom “Fiasko des Jahrhunderts” und gebrauchte Vokabeln wie Albtraum, Reinfall oder Desaster.

    Klubdirektor Emilio Butragueno verweigerte entsprechend ein klares Bekenntnis zu Ancelotti, der noch bis 2016 Vertrag hat.

    Es sei das Gebot der Stunde, “zusammenzustehen”, meinte die Stürmerlegende. Und auf nochmalige Nachfrage zur Zukunft des Coaches: “Wir sind alle traurig, alles andere ist zweitrangig.”

    Kroos verteidigt Ancelotti

    Wie beliebt Ancelotti bei seinen Spielern ist, verdeutlichte ein Plädoyer von Kroos. “Ich kann nur sagen, dass er ein absoluter Top-Trainer ist”, sagte der 25-Jährige bei Sky, “so, wie wir gespielt haben, kann kein schlechter Trainer an der Seitenlinie gestanden haben. Das wissen hoffentlich alle.”

    Auf seinen entscheidenden Fehler, als er am Sechzehner den gebürtigen Madrilenen und Ex-Realspieler Alvaro Morata vor dessen Treffer zum 1:1 (57.) aus den Augen verlor, wollte Kroos nicht näher eingehen.

    Möller kritisiert Kroos

    “Der Ball ist abgewehrt, dann haben wir ein bisschen spekuliert, dass er vielleicht im Abseits stehen könnte”, sagte er. Wir? Kroos! Der nämlich ließ Morata ziehen. “Er muss sich den Vorwurf gefallen lassen, da nicht energisch genug zu stören”, sagte Sky-Experte Andreas Möller zur fraglichen Szene.

    Für Kroos war dagegen “das Entscheidende, dass wir aus den vielen Möglichkeiten nur ein Tor machen. Das ist viel, viel zu wenig.”

    Enttäuschender Auftritt von Ronaldo

    Nur Ronaldo traf (23., Foulelfmeter). Der Portugiese zog mit seinem 77. Tor in der Königsklasse wieder mit Barcas Lionel Messi gleich, hatte ansonsten aber einen enttäuschenden Auftritt.

    Der auffälligere Gareth Bale vergab die besten Möglichkeiten und wurde von der britischen Presse als “Gareth Fail” (etwa: Fehlschuss-Gareth) verspottet. Einige Fans erwarteten den Waliser nach dem Spiel vor der Garagenausfahrt und beschimpften ihn als “cabron”, was sich sachte als “Mistkerl” übersetzen lässt.

    Fans wollen Mourinho zurück

    Der verletzte Luka Modric wurde abermals schmerzlich vermisst, er erlebte die letzten Sekunden vor dem Aus am Eingang zum Spielertunnel neben dem nicht berücksichtigten Weltmeister Sami Khedira.

    Als feststand, dass auch Real nicht als erste Mannschaft den Champions-League-Titel erfolgreich verteidigen würde, wandten sich die Fans von ihren Lieblingen ab.

    Die Spieler ernteten Pfiffe, die Ultras forderten den Kopf von Präsident Florentino Perez und skandierten “Mourinho, Mourinho”. Dessen Nachfolger Ancelotti meinte, er würde gerne bleiben. “Doch ich weiß auch, wie der Fußball funktioniert.”

 

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