Westfalium Sonderausgabe SauerlandSoll der Begriff „Südwestfalen“ zur neuen Dachmarke für die Sauerland-Kreise, den Kreis Soest und den Kreis Siegen-Wittgenstein werden? Darüber wird im Sauerland intensiv diskutiert. „Der Aufbau der Marke Südwestfalen neben der Marke Sauerland ist nicht zu empfehlen“, erklärte Werbefachmann Hermann-Josef Hoffe anlässlich der Vorstellung des Westfalium extra Sauerland – eines Sonderhefts der Zeitschrift Westfalium, das am heutigen Mittwoch erscheint (in dieser Ausgabe findet sich u.a. auch ein Bericht über Attendorn). „Sicher ist es richtig, die Kreise der Region durch abgestimmtes Vorgehen wie bei den Projekten für die Regionale 2013 gemeinsam zu vertreten und zu stärken“, führte Hoffe weiter aus. „Dafür braucht es aber keine neue Marke, was ja unendlich viel Geld kostet und zudem die bekannte und anerkannte Marke Sauerland schwächt.“ Die Entscheidungsträger sollten sich lieber auf die Stärkung der etablierten und tragfähigen Marke „Sauerland“ konzentrieren, findet Hoffe, der mit seiner Werbeagentur in Sundern 12 Mitarbeiter beschäftigt und namhafte Unternehmen der Region als Kunden hat. Hoffe: „Die Marke Sauerland ist ein Diamant, den man hegen und pflegen muss.“

Der Buchautor und Journalist Dr. Peter Kracht, als Chefredakteur für das Westfalium extra Sauerland verantwortlich, kritisiert die im Marketing für die Region immer häufiger verwendete Bezeichnung „Südwestfalen“ in einem Artikel des Sonderhefts scharf: „Südwestfalen ist ein diffuser Begriff ohne historische Begründung.“

Dr. Peter Kracht -Westfalium
Der Buchautor und Journalist Dr. Peter Kracht, als Chefredakteur für das Westfalium extra Sauerland verantwortlich

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