Angehörigencafe Attendorn DRK-Haus
Jörg Boenig und Birgit Lippemeier laden ein zum Angehörigencafe von demenzerkrankten Personen ins Attendorner DRK Haus.

Ein großer Teil von demenzerkrankten Personen wird von Angehörigen betreut. Der Alltag dieser Betroffenen ist besonders schwer, weil die Erkrankten nicht mehr allein gelassen werden können. Sie bedürfen der ständigen Betreuung. Freunde und Bekannte wenden sich aufgrund von Hilflosigkeit ab. Dies führt zunehmend zu einer Isolierung und zu einer zusätzlichen Belastung der Pflegenden. Doch wie geht man im Alltag mit demenzerkrankten Personen in der Familie und im Freundeskreis um?

Der Kreisverband des DRK bietet in Kooperation mit dem Haus Mutter Anna des Caritas Zentrum Attendorn ein Angehörigencafe an.

Im Attendorner DRK Haus, Wasserstraße 1, neben dem Südsauerlandmuseum ist jeder am Montag 18. Juli zwischen 17. und 18.30 Uhr zu einer lockeren Runde zum Austausch über mögliche Entlastungen, für neue Kontakte und Hilfen, sowie zur Geselligkeit eingeladen.

Dieses soll ein Angebot werden, was alle zwei Monate angeboten wird. „Wir möchten so auch für die Angehörigen, aber auch Freunde von demenzerkrankten Personen ein Netzwerk knüpfen und Hemmschwellen im Umgang abbauen“, so Birgit Lippemeier vom DRK Kreisverband. Es handelt sich um ein offenes Angebot, dass sich inhaltlich nach den Wünschen der Angehörigen richtet.

Das Angebot ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Auf Wunsch werden Erkrankte während dieser Zeit ehrenamtlich und kostenlos betreut.

Nach den Sommerferien startet außerdem ein neuer Kurs „Wenn das Gedächtnis nachlässt“. Diese Kursreihe ist ebenfalls ein Angebot für Angehörige und Freunde von Menschen mit einer Demenz. Jörg Boenig vom Haus Mutter Anna und Birgit Lippemeier geben hier an acht Abenden wichtige Informationen nicht nur für den Umgang mit erkrankten Angehörigen, sondern beantworten mit Fachleuten auch Fragen zur Pflegeversicherung, zum Betreuungsrecht und zu möglichen medikamentösen Therapien. Hier ist eine Anmeldung bei Birgit Lippemeier 02761/2643 oder im Haus Mutter Anna erforderlich.

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