Zu einer zweitägigen Klausurtagung trafen sich kürzlich Vorstandsmitglieder der SPD-Ortsvereine Attendorn und Repetal sowie einige weitere Mitglieder aus dem Ortsverein Attendorn in der Akademie Biggesee. Ziel des Seminars sollte es sein, neue Strategien für die Arbeit im Vorstand und im Ortsverein zu erarbeiten.

Die Kommunal-Akademie der Friedrich-Ebert-Stiftung hatte ein Programm unter der Überschrift „Organisationsentwicklung – ein Trainingsangebot für Vorstände“ in Zusammenarbeit mit dem SPD Vorsitzenden Wolfgang Langenohl erstellt. Leiter der Veranstaltung war der PR- und Strategieberater und SPD-Mitglied René Märtin aus Osnabrück.

Zunächst ging es ganz allgemein um „Politische Ziele und Werte“ und um Entwicklungsfelder „Partei – Programm – Personen – Prozesse“.

In Ergänzung zu den Grundwerten der SPD „Freiheit – Gerechtigkeit – Solidarität“ wurden Beispiele gesammelt zur Frage „Für welche Werte steht die Attendorner SPD?“ Der Begriff „Ehrlichkeit“ stand besonders im Mittelpunkt der Meinungen. Dabei ging es im Wesentlichen darum, andere Ansichten und Andersartigkeit zu akzeptieren, Ergebnisse von Diskussionen und Abstimmungen zu respektieren und auf andere zuzugehen und den Dialog zu suchen.

In einem Image-Profil sahen die Teilnehmer die SPD Attendorn als eine offene, kompetente und lebendige Partei mit neuen Ideen, die sich um die Menschen kümmert. Sie beurteilten die Partei weiterhin als bodenständige, in sich geschlossene und selbstbewusste Organisation mit interessanten Veranstaltungen.

Die Erarbeitung einer wirkungsvollen Vision als „Zielbild“ war ein weiteres Thema. Die SPD Attendorn strebt an, stärkste Partei zu werden. Sie will mit mehr jungen Menschen und Frauen „jünger“ und „weiblicher“ werden. Die Mitgliederzahl soll erhöht und die Bürgernähe weiter ausgebaut werden. Als Innovationsführerin soll die Partei „neuer“ und durch vermehrte Anwerbung von Menschen mit Migrationshintergrund „bunter“ werden.

Instrumente für die Verwirklichung dieser Vision sind unter den Kommunikationsebenen „Information – Dialog – Erlebnis“ einzugliedern, wobei der Bereich Erlebnis als stärkstes Instrument anzusehen ist. Informationsmittel der Attendorner SPD sind neben den allgemein üblichen Flugblättern, Flyern und Infoständen insbesondere das Mitteilungsblatt „aS“, die Veranstaltungen „SPD vor Ort“ und die gelungenen Internetauftritte neben der eigenen Webseite auch in den Social Networks. Die SPD Attendorn soll weiter eine modern aufgestellte Partei sein, in der es Spaß macht, sich zu engagieren. Dialoge entwickeln sich u. a. bei „SPD vor Ort“, beim Verteilen der „aS“ und bei Infoständen. Besonders erlebnisreich sind das Sommerprogramm u. a. mit der Fahrt für Alleinerziehende in den Panoramapark und dem gemeinsamen Sommerfest von SPD und AWO sowie politische Filmabende und Bildungsfahrten.

Zum Abschluss ist festzustellen, dass die Veranstaltung nach Meinung aller Beteiligten ihre Erwartungen durchaus übertroffen hat.

Der Vorstand der SPD Attendorn ist gut aufgestellt und braucht sich um die Zukunft keine Sorgen zu machen. Neue Gesichter warten darauf, demnächst ebenfalls als echtes Vorstandsmitglied ambitioniert mitarbeiten zu können. Die Veranstaltung hat dazu beigetragen, dass das gegenseitige Wissen um die Stärken und Schwächen der anderen den Vorstand „zusammengeschweißt“ hat.

Weitere Informationen unter www.spd-attendorn.de

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