Ab dem 16. Mai führt die Stadt Attendorn Durchforstungsmaßnahmen im Bereich zwischen der Justizvollzugsanstalt und dem Parkplatz an der Landesstraße nach Olpe durch.

In diesem Bereich besitzt die Stadt Attendorn ein Waldgrundstück, das mit älterem Mischwald bestockt ist. Die im Bestand stehenden Nadelbäume sind in diesem Bereich nicht standsicher, insbesondere bei auftretender Schneelast und Wind. Es kommt immer wieder zu bedenklichen Schiefständen bzw. Windwürfen der Bäume.

Daher ist vorgesehen, die Lärchen aus dem Bestand komplett zu entnehmen, um mittel- bis langfristig einen standortgerechten Laubwald mit unterschiedlicher Altersstruktur zu entwickeln. Es gibt bereits eine gute Naturverjüngung und bei Entfernung der Lärchen sowie stärkerer Belichtung des Waldbodens wird das vorhandene Saatgutpotential im Boden aufkommen. Laubbäume sollen nur in geringem Ausmaß gefällt werden, soweit dies aus Sicht der Verkehrssicherheit erforderlich ist.

Aus forstwirtschaftlicher Sicht ist die Maßnahme besonders sinnvoll, damit nicht ständig wegen der Entfernung nicht mehr standsicherer Lärchen in die aufkommende Naturverjüngung eingegriffen werden muss und sich so ein funktionsfähiger Laubholzbestand entwickeln kann.

Weitere Informationen gibt es bei Attendorns Umweltschutzbeauftragten Martin Plückebaum, Tel. 02722/64-311, E-Mail m_plueckebaum@rathaus.attendorn.de.

baumbestand bei der jva attendorn
In der 20. Kalenderwoche führt die Stadt Attendorn Durchforstungsmaßnahmen im B ereich der JVA durch.

 

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