Am Montag 28. März ist der Jahrestag des Großangriffs von 1945 der alliierten Luftstreitkräfte auf Attendorn.

Aus diesem Anlass wird der WDR in der Lokalzeit Südwestfalen am 28.03. ab 19:00 Uhr einen Bericht zum Thema senden. Hierzu befragte der WDR in der vergangenen Woche Augenzeugen und belegte dies mit alten Fotos und Aufnahmen der Schauplätze von heute.

Hintergrund:

Am 28. März 1945 erlebte Attendorn zusammen mit Olpe einen Großangriff der alliierten Luftstreitkräfte. 11 Mitchell- und 11 Bostonbomber warfen 132 Fünfzentner-Bomben über Attendorn ab. 119 Zivilisten starben, mit Soldaten und Ausländern betrug die Todesquote sogar 200. Die Auswirkungen der Bombenabwürfe wurden wie folgt beschrieben: “Der erste Teppich belegte hauptsächlich die Hofestatt mit Bomben, eingeschlossen von der Niedersten Straße, Wasserstraße und der Promenade vom Niedersten Tor bis zum Wassertor. In der Hofestatt und am Gerbergraben steht wohl kaum ein Haus mehr. Wenige Minuten später erfolgte der zweite Bombenteppich, welcher eingeschlossen war von der Kölner Straße, Wasserstraße und der Promenade vom Wassertor bis Schneidemühle. Der dritte Teppich fiel außerhalb der Kölnerlandstraße, meistens aufs freie Feld in der Stesse hinein.”

(Quelle: Fliegerbomben auf Attendorn, S.1-2, in: Stadtarchiv Attendorn, Ordner Unterlagen Attendorn 1945-heute).

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here