Joseipesdag

Hört doch, fiar wian is dann dat schöüne Lüen-
Sou fierlich, jez in d’r Fastentiet?
Wei sou fraot, diamme könnt i ruhig sihen:
„Dat weit doch jeiderein hi wiet un siet.“

Du möchtest diek jou eigentlich wat schlämmen,
T`fraogen äs de reinst Unvernunft.
lek wellt di owwer nit fiar Üewwel niammen,
Du bis jou ouk kein Metglied van d’r Zunft.

Wann in d’r Mäte sou de Klocken singet,
Dann hört met doch ut jeidem vollen Toun,
Dei in dian stillen Fieraowend klinget;
Dat gilt d’r Bauzunft iarrem Schutzpatroun.

Nu waoret stille, summend, ganz van wihem
Kam noch d’allerleste Klockenschlag,
As mahnede uns an vergaone Tihen,
An dei, dei viar uns fierden Joseipesdag.

Der Text ist aus dem Nachlass von Ferdinande Laymann; die Übersetzung, die Sie unter www.heimatverein-attendorn.de finden, stammt von Hubert Wacker +.

Platt gekürt: In dieser Rubrik veröffentlichen wir zusammen mit dem Orts- und Heimatverein Attendorn in unregelmäßigen Abständen Geschichten und Gedichte in Attendorner Platt. Die Übersetzung ins Hochdeutsche steht – wie immer – auf der Homepage des Vereins für Orts- und Heimatkunde unter der Rubrik: Platt gekürt hier>>


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1 Kommentar

  1. Josefstag: M.E. viele Fehler, denn so hat die Verfasserin sicherlich nicht gesprochen bzw. geschrieben. Beispiel von vielen: schlämmen, muß doch wohl richtig heißen:schiämmen

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