Einen Einblick in das „Mobile Tagging“ erhielten in diesen Tagen Attendorns Bürgermeister Wolfgang Hilleke und der Aufsichtsratsvorsitzende der Attendorner Hanse GmbH Klaus Hesener.

Der Attendorner Jungunternehmer David Bock von der Firma hansge-media (www.hansge-media.de) stellte dieses relativ neue Informationsangebot vor. Hinter „Mobile Tagging“ (in Deutsch etwa „bewegliche Markierung“) steckt ein Vorgang, bei dem mit Hilfe eines Smartphones, i-phones oder eines anderen internetfähigen Handys ein „zweidimensionaler Strichcode“ (auch QR-Code genannt) ausgelesen wird. Dabei wird das Handy auf den QR-Code  gehalten. Nach der Decodierung bekommt der Nutzer die im Code verschlüsselten Informationen direkt auf dem Handy angezeigt.

„Mobile Tagging“ kam vor einigen Jahren zunächst in Asien auf den Markt und findet seit dem Anwendung in mehreren Bereichen des mobilen Marketings. So konnten sich die Besucher der letztjährigen Landesgartenschau in Hemer über die dort angebrachten QR-Codes wissenswerte Informationen zu einzelnen Blumen und anderen Pflanzen auf dem Handy anzeigen lassen.

Das Team von hansge-media erstellte für die Stadt Attendorn und die Attendorner Hanse GmbH jeweils einen QR-Code  für den Eingangsbereich des Rathauses und der Hanse, wo sich Handybenutzer via „Mobile Tagging“ ab sofort über die Stadtverwaltung und die Hanse mit weiterführenden Informationen erkundigen können. Mit einem weiteren Klick ist der Handybenutzer direkt auf der Internetseite der Stadt Attendorn. Weitere QR-Codes werden an der Pfarrkirche und am Südsauerlandmuseum angebracht.

„Ein toller Service, der uns im Informationsbereich völlig neue Perspektiven bietet“, zeigten sich Bürgermeister Wolfgang Hilleke und Klaus Hesener beeindruckt von den durch David Bock aufgezeigten Möglichkeiten des „Mobile Taggings“. So sei die Platzierung weiterer QR-Codes an städtischen Gebäuden ebenso vorstellbar, wie auch der Aufdruck des Codes auf städtischen Schreiben. Dort könnten für den handykundigen Adressaten weitere Informationen zum Bescheid hinterlegt sein.

mobile tagging qrcode in attendorn
„Mobile Tagging bietet neue Perspektiven.“ Hanse-Aufsichtsratsvorsitzender Klaus Hesener (l.) und Bürgermeister Wolfgang Hilleke waren beeindruckt von der Präsentation der Rathaus-QR-Codes durch David Bock.

Hintergrund:

Laut Wikipedia ist der QR-Code (engl. Quick Response, „schnelle Antwort“) ein zweidimensionaler Strichcode (2D-Code), der von der japanischen Firma Denso Wave im Jahr 1994 entwickelt wurde. Ursprünglich wurde der QR-Code zur Markierung von Baugruppen und Komponenten für die Logistik in der Automobilproduktion eingesetzt.

Viele Mobiltelefone verfügen über eine eingebaute Kamera und eine Software, die das Lesen von QR-Codes ermöglicht.

So kann dann z.B. der auf eine Visitenkarte aufgebrachte QR-Code, mit dem Handy erfasst und sofort dort automatisch in das Adressbuch des Mobiltelefons eingetragen werden.

Webadressen auf Prospekten, in Anzeigen und auf Plakaten mussten bislang mühsam in die modernen “Mobile phones” eingetippt werden. Nun schafft der QR-Code die mühelose Verbindung zwischen Papier und Internet und führt den Nutzer direkt zur gewünschten Online-Produtk-Information.

In Japan sind die QR-Codes schon sehr weit verbreitet und werden von der Bevölkerung gut angenommen. Zu finden sind Sie dort neben dem werblichen Einsatz auch auf Lebensmittelverpackungen, Keksen, Visitenkarten und sogar auf Grabsteinen.

Mittlerweile können QR-Codes auch personalisiert werden, d.h. dass sie z.B. mit dem eigenen Firmenlogo versehen werden können. In Japan schon fast eine eigene Kunstform: Beispiele »

Quelle: www.freymedia.de

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