caritas zentrum attendornAm 5. Februar startet zum dritten Mal im Alleecenter Attendorn ein Kurs zur Qualifizierung von ehrenamtlichen Hospizhelfern.

Unter dem Leitbild: „Leben bis zuletzt – da sein, wenn es still wird“ richtet sich die Seminarreihe an die Qualifizierung zukünftiger ehrenamtlicher Mitarbeiter im Hospizdienst Camino.

Sterbende haben oft den Wunsch, zu Hause in vertrauter Umgebung an der Hand eines Nahestehenden ohne Schmerzen leben und sterben zu können. „Lasst mich doch zu Hause sterben“, eine letzte Bitte, die viele Sterbende  an ihre Angehörigen richten und die diese auch erfüllen wollen.

Doch auch Angehörige benötigen mal eine Auszeit, sei es für einen Einkauf, einen Arztbesuch, den Friseur oder einfach einmal um abzuschalten. Doch dann möchten sie ihre Schwerstkranken in guten Händen wissen. Hier werden die ehrenamtlichen Helfer von Camino benötigt.

Daher ist es wichtig im Umgang mit Sterbenden Grundlagenwissen zu haben. „Wir wollen niemanden unvorbereitet diese Aufgabe übertragen“, so Koordinatorin Dagmar Langenohl. „Im Gegenteil, wir bieten eine umfangreiche Seminarreihe mit theoretischen und praktischen Bausteinen an, in der auch die eigenen Erfahrungen im Umgang mit Tod und Sterben zum Tragen kommt.“

Los geht es am 5. Februar mit einer Tagesveranstaltung. Im Anschluss finden jeweils mittwochs zwischen 18.15 und 21 Uhr weitere Seminare statt. Am 19. März gibt es eine weitere Tagesveranstaltung. Insgesamt umfasst die Ausbildung 50 Unterrichtsstunden.

Religionspädagogin und Trauerbegleiterin Karin Kinkel-Lennemann leitet das Seminar. Die 44 Jährige Mutter von zwei Kindern hat eine mehrjährige Erfahrung in der Begleitung von Trauernden und in der Fortbildung für Haupt- und Ehrenamtliche im Bereich Sterbe- und Trauerbegleitung. Anmeldungen und weitere Informationen bei Dagmar Langenohl, Seniorenhaus St. Liborius Tel Nr. 02722/954130.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here