Donnerstag, 23. Oktober 2014

Zu Besuch bei Attendorns Bürgermeister: Petra Crone

Print Friendly

Petra Crone zu Besuch bei Attendorns BürgermeisterZwei „Neulinge“ lernten sich kennen, denn die heimische Bundestagsabgeordnete Petra Crone war zu Besuch bei Attendorns Bürgermeister Wolfgang Hilleke.

Seit der letzten Bundestagswahl im September des vergangenen Jahres gehört Petra Crone (59) aus Kierspe als SPD-Abgeordnete aus dem Wahlkreis „Südlicher Märkischer Kreis und Kreis Olpe“ dem Deutschen Bundestag in Berlin an. Etwa zeitgleich begann die Amtszeit von Attendorns Bürgermeister Wolfgang Hilleke, so dass beide schon zu Beginn ihres „Kennenlerntermins“ reichlich Gesprächsstoff über ihre neuen Aufgabenfelder hatten.

In angenehmer Atmosphäre tauschten sich Petra Crone und Wolfgang Hilleke in ihrem gut zweistündigen Gespräch über viele Themenfelder wie den demografischen Wandel, die Finanzkrise und weitere wirtschaftliche und gesellschaftliche Themen aus. Darüber hinaus wurde auch intensiv über Bundes- und Kommunalpolitik diskutiert. „Als Mitglied des Arbeitskreises Kommunalpolitik der SPD-Bundestagsfraktion möchte ich aus erster Hand wissen, wo den Städten und Gemeinden vor Ort der Schuh drückt“, so Petra Crone über die Beweggründe ihres „Antrittsbesuches“ in der Hansestadt.

Wolfgang Hilleke nutzte die Gelegenheit, und appellierte an die heimische Bundestagsabgeordnete, sich für die Belange der Kommunen in Berlin stark zu machen, schließlich „findet das Leben in den Kommunen statt“, so Attendorns Stadtoberhaupt. Wolfgang Hilleke übte deutliche Kritik an der Bundespolitik: „Der Bund verspricht immer viel und wir Kommunen müssen die Zeche zahlen. Diese Politik kann in Anbetracht der dramatischen finanziellen Situation der Kommunen nicht mehr funktionieren.“

Bundestagsabgeordnete Petra Crone

Petra Crone und Wolfgang Hilleke diskutierten über kurz- und langfristige Lösungsvorschläge kommunaler Entschuldungsmöglichkeiten. Für beide stand fest, dass eine Abschaffung der Gewerbesteuer undenkbar sei, da es hierzu keine Alternative gäbe.

Am Ende des Gesprächs versprachen beide, in Kontakt zu bleiben und sich weiterhin über kommunalpolitische Themen auszutauschen.

Add Comment Register



Ihre Meinung ist uns wichtig

*

Rss Feed Tweeter button Facebook button Flickr button Youtube button